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Neuigkeiten 2016

2. Vernissage von Werner Rickinger an der Klinik Bogen

Bildende Kunst trifft Heilkunst

Zweite Ausstellung von Werner Rickinger an der Klinik Bogen eröffnet

Zur der Eröffnung der aktuellen Gemäldeausstellung des Deggendorfer Malers Werner Rickinger begrüßte Wilhelm Lindinger, erster Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Klinik Bogen, am Mittwochabend zahlreiche Besucher, Förderer, Freunde, Klinikbeschäftigte und Politiker im Klinikfoyer, darunter auch Landrat Josef Laumer, Kreiskliniken-Vorstand Robert Betz, Klinikleiter Walerich Schätz und Ärztlicher Direktor Dr. med. Dionys Daller.

Als „lieb gewonnenes Vereinsmitglied und guten Freund" stellte Lindinger den Künstler Werner Rickinger vor. „Wenn jemand schon zum zweiten Mal hier ausstellt, darf man sicher sein, dass die Bilder etwas ganz Besonderes sind", kündigte der Vorsitzende an. Er blickte zurück auf Rickingers Berufs- und Lebensweg, der ihn zu einem vielseitigen und technisch versierten Künstler gemacht hat.

Förderverein erwirbt Gemälde für die Klinik

Rickingers großformatiges Bild „Unterwasserwelten", das ein Jahr lang als Leihgabe den Eingangsbereich mit seinem Farbenreichtum verschönert hat, sollte an diesem Abend noch eine besondere Rolle spielen. Wilhelm Lindinger verkündete, dass der Förderverein das Bild auf vielfachen Wunsch und zahlreiche Befürwortung hin für die Klinik erworben habe. Werner Rickinger sei dem Verein hier mit einem Verkaufspreis von 5000 Euro sehr weit entgegengekommen, und dies bei einem so arbeitsintensiven Gemälde, dessen Preis ursprünglich um ein Vielfaches höher gelegen hatte. Im Namen des Fördervereins bedankte sich Lindinger unter großem Applaus herzlich dafür. Nach zahlreichen Investitionen in den medizinischen und pflegerischen Bereich widmet sich der Förderverein mit dieser Anschaffung wieder einmal dem Ziel, die Klinik durch Verschönerung zu einem Ort des Wohlbefindens für die Patienten zu machen.

Landrat Josef Laumer stellte fest: „Auch ärztliche und pflegerische Leistungen sind Kunst. Kunst passt deshalb hierher an die Klinik, besonders die von Werner Rickinger. Da fühlt man allein durch das Betrachten schon etwas gesünder." Er dankte den Freunden und Förderern für ihre immer neuen Ideen und ihr Engagement für die Klinik.

Entdecken statt satt sehen

„Was schon einmal gut war, sollte noch besser werden", kündigte Rickinger seinen neuen Ausstellungstitel an und fügte augenzwinkernd hinzu: „Ein gewagtes Thema mit etwas Übertreibung!" Rückblickend auf seine eigene Zeit als Patient an der Klinik Bogen, wo er „sehr gut aufgenommen wurde und viel menschliche Zuwendung erfahren habe", freute er sich über das gemeinsame Ziel seiner Kunst und der Klinik, nämlich „dass es jedem gut geht". Beim gemeinsamen Rundgang durch die neue Ausstellung im Erdgeschoß erklärte Rickinger, dass er nicht nur seine Inspiration für neue Bilder aus der Natur holt, sondern teilweise auch das Material dafür. So arbeitet er für dreidimensionale Effekte zum Beispiel Sand oder echte Blätter mit ein, ebenso aber auch Blattgold und Kammzüge auf pastosem Grund. Oftmals hat er seine Freude an schon einmal ausprobierten Techniken wiederentdeckt. Bis auf ein Herbstbild hat Rickinger alle ausgestellten Gemälde eigens für die Ausstellung an der Klinik Bogen angefertigt und hierzu druckfrisch einen Katalog herausgebracht. Was bei seinen Bildern auf den allerersten Blick noch abstrakt wirken mag, entpuppt sich beim genaueren Betrachten plötzlich ganz deutlich als Blumenwiese, Distelblüte oder Passionsblume. „Man muss immer wieder etwas neues in einem Bild entdecken können", schilderte Rickinger seine Vorgehensweise, um ein Sich-satt-Sehen zu verhindern. So können die Patienten einen hellen Hoffnungsschimmer auf dem Bild „Lichtblick in Turbulenzen" entdecken. Dasselbe gilt auch für das neu für die Klinik erworbene Bild „Unterwasserwelten", dessen Detailreichtum aus Meereslebewesen gar nicht auf einen Blick erfassbar ist.