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Neuigkeiten 2017

Chefarzt Dr. med. Mathias Grohmann mit einer Kindergruppe in der Endoskopie.

Kinderförderverein besucht die Klinik in Bogen

"Gummibärchen-Endoskopieren" war spannender Höhepunkt

Am Freitag, den 3. November fuhren 20 Mädchen und Buben des Kinderfördervereins Falkenfels ins Krankenhaus in Bogen. Elisabeth Landinger von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Brigitte Stelzer, die Hygienefachkraft, erwarteten die aufgeregten Kinder bereits in der Eingangshalle. Ausgestattet mit OP-Haube und Mundschutz konnte der spannende Rundgang beginnen. Ein Krankenhausaufenthalt enthält neben der medizinischen Versorgung einige Leistungen, die auch in einem Hotel zu finden sind. Ein Patientenarmband dient dabei nicht als Schmuckstück, wie Landinger betonte, sondern als wichtiges Hilfsmittel zur Identifikation, zum Beispiel falls der Patient operiert wird.

Die Kinder sahen zunächst ein schönes helles Patientenzimmer mit Blick und Balkon ins Grüne. Jeder verfügt dort über einen eigenen Fernseher, man darf im Bett essen und wenn man Hilfe braucht, muss nur der rote Knopf gedrückt werden und schon kommt eine freundliche Pflegekraft und kümmert sich liebevoll um einen. Nachdem jedes Kind sein Bett ganz bequem für genau seine Position einstellen konnte ging es weiter in die Endoskopie, zum Höhepunkt des Besuches.

Der bauchwehgeplagte Kuschelaffe saß bereits auf dem Bett und erwartete die Nachwuchspflegekräfte. Er hatte zu viele Gummibärchen verschluckt und musste dringend vom Chefarzt Dr. Mathias Grohmann untersucht und behandelt werden. Ein Kind verabreichte die Spritze wie vom Arzt verordnet. Der Chefarzt führte das teure Gerät in das Innere des Kuscheltieres und schon bald darauf war die Ursache der Schmerzen gefunden. Deutlich zu viele Gummibärchen verstopften die Speiseröhre, wie auf dem Bildschirm zu sehen war. Unter der Assistenz von Andrea Rothmann konnten sie mit einer Minizange entfernt werden und wurden gerne von den Nachwuchskräften aus Falkenfels verspeist. Der Internist und Gastroenterologe erläuterte in kindgerechter Sprache, was eigentlich mit der Nahrung im Inneren des Körpers passiert. „Essen ist wichtig, nicht nur weil es uns gut schmeckt, sondern wir brauchen es, um wachsen und überleben zu können", betonte Grohmann.

Die nächste Station war die Röntgenabteilung. Der mutige Florian stellte sein Knie zur Verfügung, um demonstrieren zu können, wie eine Röntgenaufnahme entsteht. Auch hier ist die Klinik auf jüngere Patienten eingestellt, wie die Begeisterung über die lustige Röntgenschürze zeigte.

Fasziniert waren die Kinder auch vom sogenannten Floureszenztest. Dieser zeigt unter UV-Licht an, ob die Hände an wirklich allen Stellen gut desinfiziert wurden. Wie wichtig Hygiene und Händewaschen vor allem im Krankenhaus ist, erläuterte die Hygienefachkraft Brigitte Stelzer den Kindern anhand einiger Bilder von "guten" und "bösen" Keimen, die überall in unserer Umgebung lauern. Manche davon sorgen dafür, dass wir gesund bleiben, wie solche im Mund, die Speichel produzieren, andere machen uns krank, wenn sie etwa in eine Wunde gelangen. Wer sich traute, erhielt anschließend noch einen Salbenverband an der Körperstelle seiner Wahl. Ein kurzer Blick in den Notarztwagen und in die Krankenhauskapelle rundeten den Besuch ab.

Das Klischee, dass Essen im Krankenhaus nicht gut schmeckt, widerlegten die Kinder, indem sie die vom Krankenhaus Bogen spendierte Brotzeit dort gerne verspeisten. Ausgestattet mit einer großen Spritze, einem Notfallpflasterset und vielen tollen Eindrücken ging es mit dem Elterntaxi wieder nach Hause.

Text: Maria Heitzer
Fotos: Monika Schleinkofer

Neuigkeiten 2017

Hygienefachkraft Brigitte Stelzer mit der Kindergruppe aus Falkenfels im Foyer der Klinik Bogen.