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Neuigkeiten 2017

Von links: Melissa Faltermeier, Ingrid Faltermeier und Fördervereinsvorsitzender Wilhelm Lindinger

Mutter-Tochter-Duo stellt an der Klinik Bogen aus

Gemälde von Ingrid und Melissa Faltermeier regen die Phantasie an

Künstlerische Begabung liegt oft in der Familie. Ein lebender Beweis hierfür ist auch die Familie Faltermeier aus Straßkirchen. Mutter Ingrid und Tochter Melissa Faltermeier präsentieren derzeit eine Auswahl aus ihrem aktuellen Schaffen als Gemeinschaftsausstellung im Erdgeschoß der Klinik Bogen. Wilhelm Lindinger, Vorsitzender der Freunde und Förderer der Klinik Bogen, hieß die Künstlerinnen willkommen und bedankte sich für die Bereitstellung der Bilder, die sehr zur Verschönerung der Klinik und Wohlfühlatmosphäre im Haus beitragen - zwei Ziele, die auch der Förderverein ausdrücklich unterstützt.

Ingrid Faltermeier hat autodidaktisch ihren Weg in die Malerei gefunden und ist Mitglied in den Kunstvereinen Deggendorf sowie „Regenbogen" Plattling. Für die ihr vorschwebenden Motive ist sie stets mit großer Offenheit und Neugier auf der Suche nach der besten Möglichkeit, diese technisch umzusetzen. So findet man in ihrem Schaffen heute eine enorme Bandbreite an Techniken von Acryl bis zu verschiedensten Mischtechniken. Ingrid Faltermeier ist seit 1997 regional und überregional mit vielen Dutzenden Ausstellungen vertreten gewesen, Tochter Melissa schloss sich ihr 2009 in vielen folgenden Ausstellungen an.

Melissa Faltermeier hat nach ihrem Abitur am Veit-Höser-Gymnasium Bogen das Studium fürs Realschullehramt an der Universität Regensburg aufgenommen mit den Hauptfächern Kunsterziehung und Englisch. Technisch hat sie sich insbesondere in den Bereichen Acryl, Öl, Plastik und Fotografie vertieft.

In der Öffentlichkeit machte sie unter anderem 2014 von sich reden, als sie den Sonderpreis der Stadt Plattling im Plattlinger Fotowettbewerb „Unsere Heimat" gewann und in den Folgejahren mehrere kreative Schulprojekte mit Kindern und Jugendlichen umsetzte.

Verbindendes Element der aktuellen Gemeinschaftsausstellung mit Ingrid Faltermeier an der Klinik Bogen ist die enorme Vielfalt an Motiven von abstrakt bis gegenständlich, wie auch die Bandbreite an Acrylmischtechniken. Deren schier unendlich viele Kombinations- und Ausdrucksmöglichkeiten nutzen beide Malerinnen voll aus. Als Betrachter unternimmt man eine lebhafte Phantasiereise durch stimmungsvolle Landschaften auf der Erde, unter Wasser und in der Luft. Wellen, Wasser und Naturmotive ziehen sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung.

Ingrid Faltermeier spielt gern mit den Elementen. Ihr Bild „Feuerwerk" ist in der Tat eine Explosion unterschiedlichster Farben, Formen und Techniken. Die Serie „Oxidation" schimmert je nach Betrachtungswinkel in den vielfältigsten Nuancen. Dazwischen findet das Auge Ruhe bei einem monochrom gehaltenem, aber schwungvoll und strukturreich ausgearbeitetem Federmotiv oder einer grünen Wiese. Mit kontrastvoll platziertem Rot haucht Ingrid Faltermeier ihren Farbformen und Figuren Leben ein. Steine, Knöpfe, Holzrinde und Strukturpaste verleihen den Leinwänden eine dritte Dimension.

Ihre Liebe für den Süden, vor allem Italien, aber auch für den heimatlichen Bayerischen Wald lässt Melissa Faltermeier aus ihren Bildern leuchten. Mit kräftigen Blau- und Grüntönen trägt sie das Licht des Südens mit in die anstehende kalte Jahreszeit hinein. So mancher Patient und Besucher dürfte bei den Bildern „Venedig" oder „Gardasee" in eigenen Erinnerungen schwelgen, während bewusst allgemein gehaltene Titel wie „Seeblick" alle Freiheiten zur Interpretation lassen, wo diese Landschaft liegen könnte.

Die Arbeiten von Ingrid und Melissa Faltermeier sind bis 8. März 2018 an der Klinik Bogen zu sehen und können auch käuflich erworben werden.