Kreisklinik Bogen
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    „menschlich und kompetent“

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Neuigkeiten 2018

Chefarzt Dr. med. Raimund Bauer, Unfallchirurgie Klinik Bogen, veranschaulicht einer Patientin den Kniegelenkersatz am Modell.

Nichts „übers Knie brechen“

Schonende OP-Verfahren für ein komplexes Gelenk

Wer sich im Wintersport oder bei Glatteis verletzt hat, weiß: Schäden am Kniegelenk sind oft eine heikle Sache. Das größte Gelenk des menschlichen Körpers wirkt zwar robust, doch es ist gerade wegen seines komplizierten Aufbaus und seiner hohen Beweglichkeit besonders anfällig für Erkrankungen und Verletzungen. Deren Erkennung und individuelle Behandlung stehen im Fokus der Unfallchirurgie an der Klinik Bogen unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Raimund Bauer.

Neben der eingehenden Befragung und körperlichen Untersuchung spielen bildgebende Diagnoseverfahren eine wichtige Rolle, um der Ursache der Beschwerden auf den Grund zu gehen. Hier steht an der Klinik Bogen das gesamte Spektrum zur Verfügung, inklusive Gelenkultraschall, digitalem Röntgen, Computertomographie und Kernspintomographie. So erfährt der Unfallchirurg Näheres über die Art und Ausmaß von Brüchen, Verrenkungen, Verschleiß, Fehlstellungen wie O- oder X-Beinen, Entzündungen oder Bänderrissen.

Eigene Gelenksubstanz erhalten

„Das beste Gelenk ist trotz hochentwickelter Endoprothesen nach wie vor das eigene", erklärt Chefarzt Dr. Raimund Bauer, Leiter der Unfallchirurgie und Endoprothetik an der Klinik Bogen. „Dieses gilt es so gut und so lange wie möglich zu erhalten, sei es durch Physiotherapie, äußere Ruhigstellung, Schuheinlagen, Medikamenten- und Schmerztherapie oder - als letzte Option - durch möglichst schonende Operationsverfahren." Schäden an Sehnen, Bändern und Knorpel werden nach Möglichkeit minimal invasiv mittels Gelenkspiegelung behoben. Dieses Verfahren nennt sich Arthroskopie und ermöglicht selbst komplexe und aufwändige Operationen innerhalb eines nur kurzen stationären Aufenthalts. Gut verträgliche Schrauben- und Plattenimplantate aus Edelmetall kommen beispielsweise bei Brüchen und Fehlstellungen zum Einsatz und lassen es gar nicht erst zum Gelenkverschleiß kommen oder zögern einen Gelenkersatz zumindest hinaus. Gelenkerhaltende Knieoperationen wie auch die Endoprothetik des Kniegelenks werden an der Klinik Bogen mit großer Erfahrung und moderner Technik praktiziert. Wenn ein Gelenk irreversibel geschädigt ist, klärt der Unfallchirurg individuell mit dem Patienten, welche Art von künstlichem Gelenk am besten geeignet ist. Oberflächenersatz und achsgeführte Prothesen verschiedener Ausführung stehen zur Verfügung, um gesunde Substanz zu schonen und Stabilität wiederherzustellen.

Ausgestattet für Operationen aller Schweregrade

Angesichts der langen, aber doch begrenzten Haltbarkeit der Prothesen hat sich die Unfallchirurgie der Klinik Bogen auch auf das Auswechseln künstlicher Kniegelenke spezialisiert. Diese Operationen sind oft komplizierter als die Erstimplantation und dauern länger. Sie werden immer häufiger, da sich die Endoprothetik in den vergangenen Jahrzehnten als wirkungsvolles Behandlungsverfahren etabliert hat und seither viele künstliche Gelenke implantiert wurden. Parallel sind die Lebenserwartung und Aktivitätsansprüche der Menschen im höheren Alter gestiegen.

Für Operationen aller Schweregrade und an allen Körpergelenken ist der OP der Klinik Bogen umfangreich ausgestattet, einschließlich HD-Bildgebung für Gelenkspiegelungen und Cell Saver zur Eigenblutrückgewinnung für komplexe offene Operationstechniken. Selbst für schwierige Bedingungen wie bei komplizierten Sturzverletzungen verfügt die Unfallchirurgie über große Erfahrung mit speziellen OP-Verfahren. Besondere Aufmerksamkeit gilt bei allen Operationen der begleitenden und anschließenden Schmerztherapie sowie der Organisation der weiteren Versorgung. Hierbei ist der hauseigene Sozialdienst der Klinik Bogen gern behilflich.