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Neuigkeiten 2017

Die ZBM-Ansprechpartnerin Melanie Bachhuber mit Johannes Kriele, dem Leitenden Arzt der Zentralen Patientenaufnahme.

Neue Servicestelle für den Klinikaufenthalt „aus einem Guss“

Klinik Mallersdorf führt Zentrales Belegungsmanagement ein

Die Klinik Mallersdorf hat zum 1. August ein Zentrales Belegungsmanagement (ZBM) eingeführt. Was dies für die Patienten und für die Abläufe am Haus bedeutet, erläutert Johannes Kriele, Leitender Arzt der Zentralen Patientenaufnahme (ZPA), Notfallambulanz und des ZBM.

Herr Kriele, was kann man sich unter einem ZBM vorstellen?

Das ZBM kümmert sich um alles, was rund um eine planbare Patientenaufnahme zu organisieren ist. Es ist zuständig für die Patientenverteilung von der Zentralen Patientenaufnahme auf die Stationen. Betten und OP-Zeiten werden abteilungsübergreifend verplant, um Belastungsspitzen oder Leerläufe zu vermeiden. Auch Wahlleistungen erfasst das ZBM von vorne herein, was deren Umsetzung erleichtert. Es vereint die Vorteile der Patienten- und Mitarbeiterfreundlichkeit mit einer effizienten Versorgung, stellt also eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Servicequalität und der Zusammenarbeit im Haus dar.

Welche Vorteile hat das ZBM konkret für die Patienten?

Das ZBM nimmt Patienten vom ersten Kontakt an die Hand und ermöglicht einen optimal durchgeplanten Aufenthalt. Nehmen wir zum Beispiel an, ein Hausarzt hat einen Patienten, der eine neue Hüfte braucht. Bei Kontaktaufnahme mit der Klinik sieht das ZBM als erstes nach, wann OP-Kapazitäten und ein Bett frei sind. Es vergibt gleich auch einen Termin für das Aufklärungsgespräch. Der Patient bekommt also mit einem einzigen Anruf alle Termine mitgeteilt. Bei geplanten Eingriffen erhalten Patienten, die erst im Verlauf des Vormittags oder später auf dem OP-Plan stehen, am Vortag einen Anruf vom ZBM, dass sie später in die Klinik kommen können. Das vermeidet unangenehme Wartezeiten, wie sie bei gesammelter frühmorgendlicher Einbestellung entstehen können. Patientenwünsche werden früher erfasst und damit auch besser erfüllbar, zum Beispiel die Wahlleistung Einzelzimmer. Als eine Art „Fahrplan" dient eine ausgehändigte Übersicht mit allen Terminen inklusive Verhaltensregeln, wie Nüchternheit oder Medikamenteneinnahme. Sollte der Patient verhindert sein, erhält er über das ZBM umgehend einen neuen OP- und auch Aufklärungstermin. Bereits aufgeklärte Patienten werden angerufen, wenn kurzfristig Kapazitäten frei werden und sie früher als geplant operiert werden können.

Was bedeutet das für die Zusammenarbeit der einzelnen Fachabteilungen im Haus?

Das ZBM ist Dienstleister für alle Fachabteilungen, Stationen und Funktionsbereiche wie OP und Endoskopie. Es hält den Ärzten, der Pflege und den Funktionsdiensten für ihre eigentliche Arbeit organisatorisch den Rücken frei. Überlastung beim Personal wird vermieden, indem die Auslastung der Zentralen Patientenaufnahme, des OPs und der Stationen geglättet wird. Dies bedeutet auch weniger separate Visiten bei Patienten, die auf Stationen anderer Fachrichtungen ausweichen mussten. Auch für die Mitarbeiter im Haus fallen lästige Wartezeiten weg, da das ZBM entstehende Lücken füllen kann. Andererseits können Überstunden vermieden werden. Das ZBM optimiert also die Abläufe an den Schnittstellen, damit es nicht nur in den einzelnen Bereichen, sondern auch als großes Ganzes rund läuft.

Was war der Anlass, zum jetzigen Zeitpunkt ein ZBM einzuführen?

Viele Voraussetzungen für eine solche zentrale Servicestelle sind bereits am Haus etabliert, wie der Aufklärungsbereich für geplant aufgenommene Patienten und die Zentrale Patientenaufnahme für Notfälle und ambulante Patienten. Das neue ZBM koordiniert nun die Terminvergaben mit Rücksicht auf die Ressourcen aller Beteiligten. Für eine Klinik unserer Größenordnung und OP-Auslastung mit Kooperationspartnern, die auch mal sehr viele Patienten nacheinander an einem Tag operieren, ist ein ZBM überaus sinnvoll und zeitgemäß. Die größeren Kliniken haben es alle schon eingeführt, bei den kleineren sind wir damit eher vorne dran. Um unsere Klinik fit für die Zukunft zu machen, sind effiziente und patientenorientierte Strukturen unabdingbar, weshalb der Vorstand der Kreiskliniken Bogen Mallersdorf, Robert Betz, die Umsetzung des ZBM initiiert hat.

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