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Neuigkeiten 2017

Verwaltungsleiter Bernhard Fürst, Fördervereinsvorsitzender Dr. Dietrich Mehlhorn, Chefärztin Annette Buchert und Chefarzt Dr. Tobias Lindenmeir.

Tumore und ihre Behandlung

Früherkennung wichtig - Klinik Mallersdorf bietet Rundumversorgung

Der Förderverein „Kreiskrankenhaus Mallersdorf" und die Klinik Mallersdorf sind seit Jahren bestrebt, die Öffentlichkeit über alle Abteilungen der Klinik zu informieren. Am Donnerstagabend referierten die Chefärztin der Allgemeinchirurgie, Annette Buchert, und Chefarzt Urologe Dr. Tobias Lindenmeir in der Max-Hütte in Geiselhöring vor interessiertem Publikum.

Dr. Dietrich Mehlhorn, Vorsitzender des Fördervereins „Kreiskrankenhaus Mallersdorf" freute sich über das große Interesse trotz herrlichen Wetters. Er stellte die Themen des Abends vor und sagte: „Es ist wichtig zu wissen, dass es heutzutage deutlich bessere Möglichkeiten der Früherkennung von Krebs und viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und Fakten zur Gesundung gibt." Dass der von ihm vertretene Förderverein hinter der Klinik und deren Einsatz steht, war zu hören und er lud ein, die Interessen des heimatnahen Krankenhauses mitzutragen.

Die Chefärztin der Allgemeinchirurgie, Annette Buchert, sagte, dass Tumor zwar schrecklich klinge, aber bei frühzeitiger Erkennung im Magen-Darm-Trakt gute Heilungschancen bestehen. Wichtig seien Vorsorgeuntersuchungen. Mit Bildmaterial unterstützt ging sie auf die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten ein. So werde jeder einzelne Fall genau unter die Lupe genommen und im Team besprochen.

 

Rauchen und Alkohol sind Risikofaktoren

Rauchen und der Genuss von hochprozentigem Alkohol seien bei Krebs Risikofaktoren. Bei Magenkrebs bezeichnete sie häufigen Verzehr scharfer, stark gesalzener sowie stark angebratener, geräucherter oder gepökelter Speisen und genetische Faktoren als Risiko. Auch über gut- und bösartige Dünndarmtumore und die eher seltenen Weichgewebstumore war zu hören.

„Je älter ein Mensch wird, desto häufiger kommen Polypen vor", so die Chefärztin Buchert. Als Risikofaktoren nannte sie Übergewicht, Diabetes, mangelnde Bewegung, ballaststoffarmes und fettiges Essen, Rauchen, regelmäßigen Alkoholgenuss sowie familiäre Dispositionen. Auch hier gelte, dass sie zur Vorsorge wie Darmspiegelung, deren Kosten ab dem 55. Lebensjahr die Kasse übernimmt, rate.

„Die Tumortherapie wird immer gezielter." Auf die Erkennung und Behandlung von Darmkrebs eingehend sprach sie von besonders schonender minimalinvasiver Operation. In der Klinik Mallersdorf könne die gesamte Darmkrebsbehandlung erfolgen, von der Erkennung über notwendige Maßnahmen und Möglichkeiten der Heilung, so die Spezialistin unter dem Hinweis, dass die Klinik im Westdeutschen Darmzentrum seit 2012 zertifiziert ist.

Über „Tumore in Niere, Blase und Prostata" referierte Dr. Tobias Lindenmeir, Chefarzt und Urologe in Mallersdorf. Er ist überzeugt, dass auch kleine Kliniken gut sind und „wir sind mit vorne dabei". Dass gutartige Nierentumore eher selten sind, diese nur durch eine feingewebliche Untersuchung von bösartigen zu unterscheiden seien und im Zweifel durch operative Freilegung bestimmt werden können, war zu hören.

Zufallsbefund, Blut im Urin, Flankenschmerzen und tastbare Geschwulst in der Nierengegend sind erkennbare Symptome. Als Ursachen nannte er Rauchen, Umwelt, Ernährung, Übergewicht, Missbrauch von Schmerzmitteln, hormonelle Faktoren, eingeschränkte Nierenfunktion und seltene Erbkrankheiten. Mithilfe von Ultraschall, Computertomografie und Kernspintomografie festgestellt, kann je nach Notwendigkeit entschieden werden, notfalls operative Entfernung des Tumors erfolgen.

Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

Besonders wichtig sei das Gespräch mit dem Patienten. „Für jeden Patienten wird ein individueller Behandlungsplan erarbeitet", so Dr. Lindenmeir, der zu Vorsorgeuntersuchungen aufruft, auch zu denen der Blase und Prostata. „Nur im frühen Stadium ist Blasenkrebs heilbar", mahnte er und nannte Urin, Ultraschall und Blasenspiegelung als Untersuchungsmethoden. Breiten Raum nahmen Ausführungen über das „Prostatakarzinom" ein. Eindringlich rief der Urologe auch hier zur Vorsorgeuntersuchung auf, die beim Mann ab 45 Jahren gesetzlich getragen wird. Mit Urin- und Ultraschalluntersuchung könne eine sinnvolle urologische Vorsorge als Ergänzung zur gesetzlichen Früherkennung erfolgen.

Text und Bild: Ernestine Bäumel.

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