Kreisklinik Bogen
  • Klinik Bogen

    „menschlich und kompetent“

    Klinik Bogen
  • Klinik Bogen

    „menschlich und kompetent“

    Klinik Bogen
  • Patientenzufriedenheit

    „Befragungsergebnisse 2017“

    Patientenzufriedenheit
  • Klinik Bogen

    „Moderne Technik und Unterbringung“

    Klinik Bogen
Neuigkeiten 2017

Der neue Chefarzt Dr. med. Raimund Bauer erklärt einer Patientin den Aufbau eines künstlichen Kniegelenks

„Das Beste für den Patienten herausholen“

Dr. Raimund Bauer über seine Arbeit als neuer Chefarzt der Unfallchirurgie

Dr. med. Raimund Bauer hat an der Klinik Bogen zum 1. März die Chefarztposition der Unfallchirurgie übernommen. Der Unfallchirurg leitet nun die Chirurgie der Klinik Bogen gemeinsam mit Chefarzt Dr. Andreas Comman, dessen Schwerpunkt in der Allgemein-, Viszeral- und minimal invasiven Chirurgie liegt. Dr. Bauers Fachbereich widmet sich der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates: von der Notfallversorgung bei akuten Verletzungen wie Knochenbrüchen und Sehnenrissen bis hin zu geplanten Operationen für Gelenkersatz oder Prothesenwechsel an Hüfte, Knie und Schulter. Nachfolger ist Dr. Bauer auch für die Stelle des Durchgangsarztes für berufsgenossenschaftliche Heilverfahren (Schul-, Arbeits- und Wegeunfälle) und die zugehörige BG-Ambulanz an der Klinik. Hierfür wurde seine besondere Qualifikation bescheinigt und die spezielle Ausstattung der Klinik bestätigt. Chefarzt Dr. Bauers Fachkollege an der Partnerklinik Mallersdorf ist Chefarzt Thomas Beer mit entsprechenden Leistungen der Notfallversorgung, BG-Ambulanz sowie unfallchirurgischen Schwerpunkten im Bereich Endoprothetik und Wechseloperationen. Im Folgenden beantwortet Chefarzt Dr. Bauer einige Fragen zu seiner Person und den anstehenden Aufgaben:

Herr Dr. Bauer, wie kam es dazu, dass Sie sich im Bereich Unfallchirurgie spezialisiert haben?

Das Schöne an der Unfallchirurgie ist, miterleben zu dürfen, wie schnell und vollständig sich Heilungserfolge bei unseren Patienten erzielen lassen. So können diese häufig wieder in den Alltag zurückkehren, im Beruf voll leistungsfähig werden und auch ihre sportlichen Aktivitäten fortsetzen. Ich habe die große Bandbreite der Unfallchirurgie als abwechslungsreiche und spannende Tätigkeit kennengelernt. Neben Fachkenntnis ist hierbei auch viel handwerkliches Geschick erforderlich. Meine Motivation und mein persönliches Interesse daran hat mein Vorgänger, Chefarzt Dr. Lehner, gefördert. Nach dem Motto „Damage is done", was bedeutet, dass der Schaden bereits vorliegt, ergibt sich die spannende Herausforderung, auch aus einem komplexen Verletzungsmuster mit desolater Ausgangslage noch für den Patienten das Beste herauszuholen. Die Dankbarkeit der Patienten und das gute Arbeitsklima in der Abteilung haben mich zusätzlich in meiner Zielsetzung bestätigt.

Welchen Herausforderungen und Zielen blicken Sie persönlich in der Unfallchirurgie der Klinik Bogen entgegen?

Für die Abteilung ist mein Ziel, Bewährtes fortzusetzen und zugleich offen zu sein für Neuerungen. Engagierte Sportler mit hohen Zielen benötigen in der Nachbehandlung intensive Beratung. Eine Herausforderung ist auch der steigende Altersdurchschnitt bei den Patienten. Für manche Operationen, wie beispielsweise bei Oberschenkelhalsbruch, gibt es kein Alterslimit, da die Risiken bei Bettlägerigkeit einfach zu groß wären. Die altersbedingt geringe Knochendichte erfordert besondere OP-Techniken zur Stabilisierung, die häufigen Begleiterkrankungen hingegen eine Minimierung der OP-Dauer, um den Patienten zu schonen und die Risiken überschaubar zu halten. Hinzu kommen die gestiegenen Ansprüche an die Beweglichkeit und Aktivität im Alter. Um diesen Spagat im Sinne der Patienten zu meistern, setze ich mich ein für eine weiterhin gute Zusammenarbeit meiner Abteilung mit den zuständigen Hausärzten und anderen Abteilungen im Haus.

Als Chefarzt sind Sie nicht nur medizinisch tätig, sondern leiten auch die Abteilung. Worauf legen Sie dabei besonderen Wert?

Angesichts der immer detaillierteren Vorschriften und steigenden Bürokratie ist es mir wichtig, eine konsequente Qualitätssicherung zu betreiben und die Aufbau- und Ablauforganisation mit den vorhandenen Ressourcen zu optimieren. Gerade in arbeitsintensiven Fächern gibt es generell Nachwuchsprobleme, denen wir mit unseren Weiterbildungsangeboten am Haus entgegenwirken möchten. Die Organisation und Abläufe sind so zu gestalten, dass sich auch künftig junge Menschen für die Chirurgie begeistern und die Fluktuation beim bestehenden Personal gering bleibt.

>> zurück zu "Neuigkeiten"