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Farbenspiele von abstrakt bis gegenständlich

Ingrid und Melissa Faltermeier derzeit mit Doppelausstellung an den Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf

Neuigkeiten 2020

v. links: Verwaltungsleiter Stefan Fuchs, Ingrid Faltermeier, Melissa Faltermeier und Fördervereinsvorsitzender Wilhelm Lindinger

Kunstausstellungen sind ein rares und wertvolles Gut in der Pandemiezeit, weshalb Ingrid und Melissa Faltermeier an der Klinik Bogen vergangenen Mittwoch besonders herzlich und dankbar vom Fördervereinsvorsitzenden Wilhelm Lindinger als neue Ausstellerinnen begrüßt wurden. Dieser Anlass war außerdem eine Premiere, denn zeitgleiche Ausstellungen derselben Künstler, noch dazu eines Mutter-Tochter-Duos, sowohl an der Klinik Bogen als auch an der Klinik Mallersdorf gab es in dieser Form noch nie. Durch das unermüdliche kreative Schaffen der beiden Künstlerinnen aus Straßkirchen standen jedoch mehr als genügend Gemälde hierfür zur Verfügung.

„Der denkbar schlechteste Platz für Bilder ist zu Hause eingelagert, wo sie niemand sehen kann", stellten Ingrid und Melissa Faltermeier übereinstimmend fest. Umso größer war ihre Freude, dass die Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf ihnen nach fachgerechtem Screening zum Bilderaufhängen die Türen geöffnet und so doch zwei vielbeachtete Ausstellungen ermöglicht hatten.

„Gerade jetzt, wo bedingt durch die Corona-Pandemie der Besucherverkehr an der Klinik stark eingeschränkt ist, sind die Patienten dankbar, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf die einzelnen Bilder dieser Ausstellung lenken dürfen", würdigte Lindinger das Engagement der beiden Künstlerinnen.

„Ihre teils abstrakten Acrylgemälde laden zum Verweilen und zum Interpretieren ein. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Genesungsprozess der Patientinnen und Patienten."

Ingrid Faltermeier begann ihre künstlerische Entwicklung zunächst autodidaktisch. Heute ist sie Mitglied in den Kunstvereinen Deggendorf sowie „Regenbogen" Plattling. Aus ihren Gemälden sprechen Neugier, Experimentierfreude und ein ausgeprägter Blick für die Schönheit von alltäglichen Gegenständen, die sie in ihre Bilder einarbeitet. So entdeckt man auf ihren Leinwänden kunstvoll aufgeklebte Schnüre, Glitzersteine, Eierschalen, die wie ein Mosaik wirken, oder einen ganzen farbgetränkten Malpinsel. Ihr Ausdrucksspektrum reicht von Montagen realer Objekte über gegenständliche Malerei, Kombinationen von Abstraktem und Gegenständlichem bis hin zur völligen Abstraktion - stets jedoch mit der Freiheit für den Betrachter, selbst etwas Konkretes herauszulesen. Für die Herstellung der Bilder verwendet sie verschiedenste Techniken, wie Misch-, Schütt- und Sprühtechnik sowie Airbrush. Seit 1997 stellt Ingrid Faltermeier regional und überregional aus.

Ihre Tochter Melissa Faltermeier schloss sich ihr 2009 in zahlreichen weiteren Ausstellungen an.Nach ihrem Abitur am Veit-Höser-Gymnasium Bogen hat sie das Studium fürs Realschullehramt an der Universität Regensburg mit den Hauptfächern Kunsterziehung und Englisch aufgenommen.

Technisch vertiefte sie sich insbesondere in den Bereichen Acryl, Öl, Plastik und Fotografie. In der Öffentlichkeit machte sie unter anderem 2014 von sich reden, als sie den Sonderpreis der Stadt Plattling im Plattlinger Fotowettbewerb „Unsere Heimat" gewann und im Anschluss kreative Schulprojekte mit Kindern undJugendlichen umsetzte.

Ihre Liebe für mediterrane Länder, Wolken in verschiedenen Lichtstimmungen wie auch für den Bayerischen Wald bringt Melissa Faltermeier in der aktuellen Ausstellung zum Ausdruck.

Bei der Frage nach ihrem Lieblingskunstwerk nennt sie ihr aufwändigstes Gemälde, eine karge und doch farbig leuchtende Felsenlandschaft, die vor dem Wartebereich der Chirurgischen Ambulanz in Bogen hängt.

Die Arbeiten von Ingrid und Melissa Faltermeier sind über den Herbst und Winter an der Klinik Bogen zu sehen. Zudem besteht die Möglichkeit, Bilder käuflich zu erwerben. Die Bezahlung erfolgt über die Rezeption.