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Kinder versuchen sich als Ärzte

Spritzen geben, Verband anlegen, Magen spiegeln - alles kein Problem für die Sossauer Vorschulkinder

Zur Klinikbesichtigung waren am 19. März die Vorschulkinder des Kindergartens Sossau zu Besuch in Bogen. Ob Arzt, Krankenschwester oder Patient – in jede Rolle durften die kleinen Besucher einmal schlüpfen. An der Rezeption gab es originale Patientenarmbänder, namentlich beschriftet von Roswitha Biechl, damit es zu keiner Verwechslung kommen kann.

Hygienefachkraft Brigitte Stelzer übte mit den Kindern die hygienische Händedesinfektion unter der UV-Lampe.

Frisch desinfiziert machten sich die mit OP-Hauben ausgestatteten Gäste ans gegenseitige Verbände anlegen unter fachkundiger Anleitung der Ambulanz-Schwestern. Auch einem Arzt verpassten sie bei dieser Gelegenheit einen Verband. Dieser war vom Geschick der Nachwuchskräfte sichtlich beeindruckt. „Euch würden wir sofort einstellen, wenn ihr nur etwas größer wärt", lautete das Fazit des Ambulanz-Teams.

In der Endoskopie erwartete ein kranker Stoffaffe sein junges Ärzteteam zur Magenspiegelung. Die Kinder gingen Chefarzt Dr. Mathias Grohmann mit großem Eifer zur Hand, um dem Patienten eine Schlafspritze zu verpassen. Vorsichtshalber hielten sich manche die Ohren zu in Erwartung eines Aufschreis vor Schmerzen, der allerdings ausblieb. So konnten die Kinder dem gierigen Patienten ungestört die massenhaft verschluckten Gummibärchen wieder aus dem Magen bergen.

Nach einer kleinen Brotzeit im Speisesaal ging die Besichtigung in der Röntgenabteilung weiter. Die lustig bedruckten Röntgenschürzen mit ihrem unerwartet schwerem Gewicht wollten alle probetragen. Einige durften auch die verschiebbare Liege und die Einstellung des Röntgengeräts testen. Wie man auf fertigen Röntgenbildern Knochenbrüche erkennt, bekamen die Kinder am Computer erklärt.

Zum Abschluss gab es einen Einblick in die EKG-Abteilung. Zum „Radelfahren" auf dem Belastungs-EKG waren die Beine leider noch zu kurz, aber für das Ruhe-EKG hatten alle Stöpsel auf dem kleinen Körper eines mutigen Probanden gerade so Platz, so dass die Messung klappte und eine echte eigene EKG-Kurve ausgedruckt als Souvenir mit nach Hause genommen werden konnte.