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Klinik Bogen eröffnet neuen Außenaufzug

260 000 Euro schweres Bauprojekt überbrückt Steigung zwischen Haupteingang und Mussinanstraße

Ein wichtiger Meilenstein rundet die Barrierefreiheit an der Klinik Bogen ab. Der über viele Jahre hinweg wiederholt geäußerte Wunsch nach einem Lift zwischen Mussinanstraße und dem höher gelegenen Haupteingang der Klinik Bogen ist in Erfüllung gegangen.

Am Dienstag, den 15. September fand eine kleine Einweihungsfeier statt, zu der Robert Betz, Vorstand der Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf, die anwesenden Firmenvertreter, Privatspender, Fördervereinsmitglieder, Geistlichen und Klinikbeschäftigten begrüßte.

Ab sofort müssen Patienten und Angehörige nicht mehr mit dem Auto bis vor den Eingang fahren, um die Steigung zu überbrücken, oder gar den beschwerlichen Fußweg nehmen. Rollstuhlfahrer sowie Personen mit Gehhilfen profitieren ganz besonders von dem neuen Außenlift. Dieser rückt sowohl das Parkhaus als auch das Facharztzentrum Bogen auf der gegenüberliegenden Straßenseite näher an den Klinikeingang heran.

Neuigkeiten 2020

Von links: Klinikvorstand Robert Betz, 1. Fördervereinsvorsitzenden Wilhelm Lindinger und Landrat Josef Laumer (Foto: Elisabeth Landinger).

Neuigkeiten 2020

Monika und Gerd Pfitzner, Großspender für das Projekt, kurz vor der ersten Aufzugfahrt (Foto: Elisabeth Landinger).

Aufwertung für die Zukunft der Klinik Bogen

Vorstand Robert Betz freute sich über die „Aufwertung der Klinik Bogen insbesondere für ältere Menschen mit körperlichen Einschränkungen."

Für dieses Verdienst dankte er allen Ideengebern, Spendern, der Regierung von Niederbayern, dem Freistaat Bayern und beteiligten Firmen.

Den kirchlichen Segen erhielt der Außenaufzug vom katholischen Stadtpfarrer Johann Schön und der evangelischen Pfarrerin Susanne Kim. Diese verglich den Außenaufzug mit der biblischen Geschichte der vier Freunde, die einen Gelähmten übers Dach zu Jesus hinabließen. Der Wille, Menschen zu helfen, sei auch beim Projekt Außenaufzug zielführend gewesen. Landrat Josef Laumer bedankte sich bei all den engagierten Beteiligten, die den Aufzugbau als „echtes Gemeinschaftsprojekt" verwirklicht haben. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er an Fördervereinsvorsitzendem Wilhelm Lindinger und dem Vorstandsmitglied des Fördervereins Franz Xaver Gilch eine Stoffmaske des Landkreises Straubing-Bogen.

 

Förderverein bringt Stein ins Rollen

Lindinger blickte auf die Entstehungsgeschichte des Projekts zurück: Angestoßen wurde das insgesamt ca. 260 000 Euro schwere Bauprojekt von den Freunden und Förderern der Klinik Bogen e. V.. Den Beschluss, den Aufzugbau voranzutreiben, hatte der Förderverein in seiner Sitzung am 6. Oktober 2016 gefasst. Gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Franz Schedlbauer und Vorstandsmitglied Franz Xaver Gilch konnte Lindinger zahlreiche Firmen- und Privatspender für das Anliegen gewinnen.

Fördermittel ermöglichen hochwertige Lösung statt Provisorium

Damit wäre zumindest eine „kleine Lösung" in greifbare Nähe gerückt: eine einfache Stehkabine mit Hebevorrichtung. Gewinnen konnten die Förderer 33 der besuchten 35 Betriebe. 13 davon spendeten 1000 Euro und mehr. Komplett gemacht hat Vereinsmitglied Gerhard Pfitzner die Anschubfinanzierung im April 2018. Die Regierung von Niederbayern erteilte einen Zuschuss in Höhe von 198 000 Euro. Damit wurde statt eines bescheidenen Provisoriums ein langlebiger und hochwertiger Mehrpersonenlift umsetzbar, der auch der aktuellen DIN-Norm für Barrierefreiheit entspricht. Zwei weitere unvorhergesehene Hürden galt es zu überwinden: die unumgängliche Sanierung der Mussinanbrücke als Hauptzufahrt zur Klinik Bogen und die Coronapandemie. Ein Team aus regionale Firmen setzte das Bauvorhaben schließlich zur allseitigen Zufriedenheit um.

 

Neuigkeiten 2020

Gerd Pfitzner und Gattin Monika mit Klinikvorstand Robert Betz nach der 1. Aufzugfahrt (Foto: Elisabeth Landinger).

Erste Fahrgäste

"Drei, zwei, eins", zählte Fördervereinsvorsitzender Lindinger herunter, als er mit Vorstand Betz und Landrat Laumer gleichzeitig das Absperrband durchschnitt. Die erste Aufzugsfahrt machte Klinikvortand Betz gemeinsam mit dem Spender Gerhard Pfitzner und seiner Gattin.