Kreisklinik Bogen
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Neuigkeiten 2020

Teamfoto (Elisabeth Landinger): von links Dr. med. Dagmar Hilz, Ärztliche Leitung des MVZ MINAVIS und Leitende Oberärztin der Viszeralchirurgie der Klinik Bogen, Oberärztin Gita Vinerte (Viszeralchirurgie), Oberarzt Pavel Charniakou (Viszeralchirurgie), Heidi Altweck (MINAVIS), Oberärztin Dr. med. Ingeborg Raasch (Unfallchirurgie), Claudia Lankes (MINAVIS), Conny Eder (Chirurgische Ambulanz), Chefarzt Dr. med. Svend Hofmann, Unfallchirurg und D-Arzt der Klinik Bogen, Leitender Oberarzt Dr. Andras Bakai (Unfallchirurgie).

Schrittweise Wiederaufnahme des Normalbetriebs

Chirurgische Notfallambulanz der Klinik Bogen eröffnet am Montag, 25. Mai

Nach über acht Wochen als reines COVID-19-Zentrum für die Region nimmt die Klinik Bogen in einem Stufenkonzept schrittweise die Grund- und Regelversorgung auch für Nicht-Coronapatienten wieder auf. In einem ersten Schritt eröffnet am Montag, den 25. Mai die Chirurgische Notfallambulanz. Hier werden beispielsweise akute, kleinere und mittelschwere Verletzungen, wie beispielsweise Schnittverletzungen, wieder ambulant versorgt.

Räumliche Trennung in allen Bereichen

Die Vorbereitungen für Nicht-COVID-Patienten sind bereits in der vergangenen Woche auf Hochtouren angelaufen. Eine räumliche Trennung von Coronakranken, Verdachtspatienten und nicht COVID-Patienten zieht sich durch das gesamte Stufenkonzept für die Rückkehr in den Normalbetrieb.

Diese Aufteilung beginnt bereits bei der Rezeption. Hier erfolgt ein Screening zum Gesundheitszustand und hinsichtlich Kontakten zu Coronapatienten.

Nach der hygienischen Händedesinfektion und Anlegen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes gelangen die Patienten je nach Screening-Ergebnis auf unterschiedlichen Wegen zu ihrer Untersuchung und Behandlung: entweder als Corona- oder Verdachtspatient in einem separaten Untersuchungsraum mit eigenem Zugangsweg oder aber auf regulärem Weg in die Chirurgische Ambulanz. Hier wurde der Wartebereich umgestaltet, so dass trotz des Vorab-Screenings immer noch entsprechende Sicherheitsabstände gewahrt bleiben. Bei der Isolierung halten sich die Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf an die Vorgaben aus der Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts.

Neuigkeiten 2020

Patientenzimmer der Klinik Bogen nach der desinfizierenden Abschlussreinigung zur Wiederaufnahme des Normalbetriebs (Foto: Elisabeth Landinger)

Hygienemaßnahmen

Die gesunkene Zahl der Coronapatienten auf den Allgemeinpflegestationen erlaubte eine Konzentration dieser Patienten auf nur mehr einer einzigen Station im ersten Stock. So konnte Station E.1 im Erdgeschoß für Nicht-COVID-Patienten einer zusätzlichen desinfizierenden Abschlussreinigung unterzogen werden, ebenso der offene Bereich der Intensivstation, der bis vor kurzem ebenfalls komplett SARS-CoV2-Infizierten vorbehalten war. Die noch in Behandlung befindlichen intensivpflichtigen COVID-Patienten sind nun in baulich separaten Kabinen mit Schleuse untergebracht.

Wegen der bereits frühzeitig eingeführten, konsequent durchgesetzten Hygienemaßnahmen und bisher relativ geringen Infektionszahlen beim Personal sind die Klinikverantwortlichen zuversichtlich, dass sich Ausfälle beim Personal auch zukünftig in Grenzen halten werden. Für Mitarbeiter gibt es zudem kostenloste Testangebote.

Weitere Schritte

Sobald es die Entwicklung des Infektionsgeschehens, gesetzlichen Vorgaben und regionalen Versorgungskonzepte zulassen, folgen auch an der Klinik Bogen weitere Schritte in Richtung Normalbetrieb mit kompletter Notfallversorgung und planbaren Eingriffen – ambulant und stationär.