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Trotz Corona: alle Warnsignale ernst nehmen

Ärzte der Klinik Bogen über Warnsymptome, die man nicht verschleppen sollte

Neuigkeiten 2021

Trotz Corona sollte man alle Warnsignale ernst nehmen

„Krankenhäuser sind in der Pandemie sehr belastet, aber es ist an unserer Klinik durchgehend gewährleistet, dass ansteckende Patienten separat untergebracht und versorgt sind", versichert Dr. med. Dionys Daller. Er ist Chefarzt der Inneren Medizin und Kardiologie sowie Ärztlicher Direktor der Klinik Bogen, die seit über einem halben Jahr keine Covidklinik mehr ist, sich jedoch mit strikt von der übrigen Patientenversorgung separierten Covidbereichen weiterhin an der Pandemiebewältigung beteiligt.

Patientensicherheit in allen Fachbereichen

Die Erfahrung und praktische Routine im fachgerechten Umgang mit Infizierten aus der Zeit als reine Coronaklinik haben erfolgreich Ausbrüche verhindert und kommen nun im Mischbetrieb den Patienten aller Abteilungen zugute.

Einlass wird nur mit FFP2-Maske gewährt, die auch das Personal in allen Bereichen trägt, jeder stationär Aufgenommene wird getestet und die Impfaktion für das Personal ist zum Schutz der Mitarbeiter und Patienten mit erfreulicher Beteiligung angelaufen. „Die Notaufnahme soll im Notfall ohne Scheu aufgesucht werden, denn das ambulante und stationäre Versorgungssystem funktioniert unverändert gut", so Dr. Daller, „Ansteckungen im Krankenhaus werden mit allen Mitteln verhindert. Man sollte also Warnsymptome nicht verschleppen, sondern sich vertrauensvoll an die Notaufnahme wenden".

Beispiele für solche Symptome sind im Bereich Kardiologie laut Dr. Daller Brustschmerzen, Atemnot, Kollapszustände, Hinweise auf Herzinfarkt und Herzrhythmusstörungen. Auch dem Leitenden Oberarzt der Inneren Medizin und Kardiologie Andreas Pöschl, der regelmäßig als Notarzt Einsätze fährt, ist es „ein Herzensanliegen, die fatalen Konsequenzen zu vermeiden, die man vorfinden kann, wenn zu spät reagiert wurde."

AHA-Regeln wirken auch gegen andere Infektionskrankheiten

Als Hoffnungszeichen in der Pandemiebewältigung wertet der Pandemiebeauftragte Arzt der Klinik Bogen, Chefarzt Dr. med. Mathias Grohmann, die Entwicklung bei anderen saisonalen Infektionskrankheiten, die sonst um diese Zeit die Isolierzimmer der Inneren Medizin und Gastroenterologie füllen. „Dies beweist, dass die allgemeinen Hygienemaßnahmen wie Abstände und Masken in der Bevölkerung ihre Wirkung entfalten und nachweislich zur Entlastung der Situation an der Klinik beitragen", stellt Dr. Grohmann fest. „Wir hatten diesen Winter noch keinen einzigen saisonalen Influenzafall, sehr wenige Lungenentzündungen, Bronchitiden oder infektiöse Durchfallerkrankungen", blickt er zurück.

Rat der Hausärzte befolgen

Dr. Grohmann fügt hinzu: „Natürlich fangen aber auch die Hausärzte fangen vieles ab. Sie sind kompetenter erster Ansprechpartner und als Patient sollte man deren Empfehlung folgen, wenn sie zu einer Behandlung im Krankenhaus raten." In der Gastroenterologie sind es laut Dr. Grohmann beispielsweise Symptome wie unerklärlicher Gewichtsverlust, Stuhlverhalt (das Ausbleiben von Stuhlgang), anhaltende Bauchschmerzen oder ständiges Erbrechen, die sich nach hausärztlicher Rücksprache oft als dringend stationär behandlungsbedürftig herausstellen.

Chirurgische Versorgung rund um die Uhr

Witterungsbedingt gehäuft auftretende Unfallverletzungen versorgt die Unfallchirurgie und Orthopädie rund um die Uhr und auch am Wochenende. Chefarzt Dr. med. Svend Hofmann berichtet von Sturzverletzungen an eisglatten Hauseingängen, Schleudertraumata infolge von Schneeglätteunfällen: „Es treten vermehrt Wirbelsäulen-, Handgelenks-, Schulter-, Hüftgelenks- und Kniefrakturen auf, welche gelenkerhaltend oder endoprothetisch zeitnah versorgt werden müssen." Unterschätzte Verletzungsrisiken beim winterlichen „Holzmachen" führen häufig zu Handverletzungen. Für akute Beschwerden wie Schnittverletzungen und Verstauchungen stehen die Notfallambulanz und Notaufnahme auch in der Pandemie täglich im 24-Stunden-Betrieb zur Verfügung.

Um die Kapazität in der Allgemein- und Viszeralchirurgie weiter an den regionalen Versorgungsbedarf anzupassen, konnte mit Dr. med. Christian Mauerer ein neuer Facharzt für Viszeralchirurgie als Leitender Arzt der viszeralchirurgischen Abteilung für die Klinik Bogen und die viszeralchirurgische Praxis MVZ Minavis Bogen gefunden werden. Gemeinsam mit der Leitenden Ärztin Dr. med. Dagmar Hilz und dem Team der Viszeralchirurgie sorgt er dafür, dass operativ behandlungsbedürftige Patienten mit beispielsweise Schilddrüsenerkrankungen, Blinddarmbeschwerden und Erkrankungen des Verdauungstrakts kompetent und sicher versorgt werden.