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Neuigkeiten 2018

Von links: Chefarzt Dr. med. Dionys Daller, die Medizinischen Fachangestellten des Herzkatheterlabors Erika Reim und Renate Schütz, Oberarzt Andreas Pöschl und Chefarzt Dr. Werner Schmid von der Klinik Mallersdorf.

Wie viele Stents braucht ein Herz?

Chefarzt Dr. Werner Schmid von der Klinik Mallersdorf referierte bei ärztlicher Fortbildung auf dem Bogenberg

Die Kardiologen in Deutschland sehen sich immer wieder dem Vorwurf ausgesetzt, unkritisch zu viele Stents zu implantieren. In der Fortbildungsveranstaltung des Ärztlichen Kreisverbandes und der Klinik Bogen vom 22. Januar auf dem Bogenberg referierte Chefarzt Dr. Werner Schmid (Innere Medizin, Kardiologie, Klinik Mallersdorf) zu diesem Thema.

In der Klinik Bogen werden im Team von Dr. Werner Schmid und Oberarzt Andreas Pöschl nur bei bildgebendem Nachweis einer Durchblutungsstörung Stents implantiert. Ferner werden routinemäßig bei Einengungen unter 90 Prozent vor der Stentimplantation Druckdrahtmessungen durchgeführt und die sogenannte fraktionelle Flussreserve bestimmt. Diese gibt Auskunft darüber, ob ein Patient von einer Stentimplantation profitiert oder nicht. Durch dieses Vorgehen können ein Drittel der Stentimplantationen zum Vorteil der Patienten vermieden werden.

Weiterhin wurden noch Vorgehensweisen zur Blutverdünnung nach einer Koronarintervention und Vorhofflimmern dargestellt. Zum Abschluss gab es noch praktische Vorschläge zum Umgang mit blutverdünnenden Medikamenten und Plättchenhemmern vor einem geplanten diagnostischen oder operativen Eingriff.