Kreisklinik Bogen
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Intensivstation

Intensivteam der Klinik Bogen mit Chefarzt Dr. Markus Kestler, Anästhesie und Intensivmedizin (2. v. l.) und Chefarzt Dr. Mathias Grohmann, Innere Medizin, Gastroenterolgie (3. v. l.) (Foto: Elisabeth Landinger).

Zurück ins Leben

Intensivstation der kurzen Wege an der Klinik Bogen

Der Anblick von Schläuchen, Kathetern, Messgeräten und Monitoren lässt Angehörige bei ihrem ersten Besuch einer Intensivstation zumeist erschaudern. Für kritisch kranke Patienten hingegen vermag es die Technik - bedient von kompetentem Personal - den Weg zurück ins Leben zu bereiten. Auch an der Klinik Bogen ermöglicht die Intensivstation rund um die Uhr eine lückenlose Überwachung des Gesundheitszustands, schnelles Eingreifen im Notfall und effektive Schmerzlinderung. Als wohnortnahe Klinik der Grund- und Regelversorgung verfügt die Klinik Bogen über den Vorteil der kurzen Wege sowohl im regionalen wie auch im hausinternen Versorgungsnetz. Die Intensivstation wird interdisziplinär von allen im Haus vertretenen Fachdisziplinen genutzt: der Inneren Medizin mit Kardiologie und Gastroenterologie, der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der Unfall- und Gelenkchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie und weiteren chirurgischen Fachrichtungen für die nachoperative Überwachung.

Fachbereichsübergreifende Versorgung wichtig für Mehrfacherkrankte

„Besonders ältere und mehrfacherkrankte Patienten profitieren davon, dass Ärzte aller Fachrichtungen des Hauses schnell und unkompliziert hinzukommen und bei unterschiedlichsten Arten von Notfällen eingreifen können", erläutert Chefarzt Dr. Markus Kestler von der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin. Sein Chefarztkollege Dr. Ulrich Schroeck aus derselben Abteilung beschreibt: „Unsere Intensivstation ist rund um die Uhr mit einem Arzt und Pflegekräften besetzt. Ständig anwesend bzw. erreichbar ist als Intensivdiensthabender ein Oberarzt oder eine Oberärztin mit langjähriger intensivmedizinischer Erfahrung." Fach- und Assistenzärzte aller Fachrichtungen, erfahrene Pflegekräfte, darunter Fachpflegekräfte für Intensivpflege und Anästhesie sowie eine Wundexpertin komplettieren das Team der Intensivstation.

Anspruchsvolle Verfahren für verbesserte Prognosen

Die Kardiologie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Dionys Daller leistet auf der Intensivstation beispielsweise die Behandlung von Herzrhythmusstörungen mittels elektrischer Kardioversion, die Anlage externer und temporärer Schrittmacher oder Auflösung von Blutgerinnseln in Gefäßen. Ausstattung und Personal für notfallmäßige Magen- und Darmspiegelungen ist ebenfalls verfügbar. Chefarzt Dr. Mathias Grohmann, Internist und Gastroenterologe berichtet: „Gerade Patienten mit schweren Magen- oder Darmblutungen müssen oftmals auf der Intensivstation behandelt werden, beispielsweise um die Blutung endoskopisch zu stillen oder durch Bluttransfusionen und Flüssigkeitsinfusionen einem Kreislaufschock vorzubeugen!" Jeder Intensivplatz ist mit einem Monitor für die kontinuierliche Messung und Überwachung der Vitalparameter ausgestattet und mit einer zentralen Überwachungseinheit verbunden. Für bessere Prognosen nach Reanimationen kommt bei bewusstlosen Patienten ein System zum kontrollierten Herunterregeln und Wiederaufwärmen der Körpertemperatur zum Einsatz. Auch anspruchsvolle Überwachungs- und Beatmungsverfahren werden an der Klinik Bogen durchgeführt, zum Beispiel das erweiterte Kreislaufmonitoring mit dem sogenannten PICCO-System, sämtliche invasive und nicht invasive Beatmungsverfahren sowie Nierenersatzverfahren mit kontinuierlicher Blutwäsche. Für Komfort und gegen Wundliegen kommen spezielle Lagerungstechniken und Hilfsmittel zum Einsatz. Einen besonderen Schwerpunkt bildet in der pflegerischen Versorgung die Frühmobilisation der Patienten. Damit leisten die Pflegekräfte einen wichtigen Beitrag zur rascheren Genesung - auf dem Weg zurück ins Leben.

Menschliche Zuwendung fördert Genesung

Die Betreuung und Behandlung von Intensivpatienten ist entsprechend zeitaufwändig. „Menschliche Zuwendung ist in diesen Ausnahmesituationen besonders wichtig", schildert die pflegerische Leiterin der Intensivstation, Grit Hädrich, Fachkrankenschwester für Intensivpflege und Anästhesie. „Deshalb sind Besucher auf unserer Intensivstation ausdrücklich willkommen. Ihre Anwesenheit trägt zum Wohlbefinden und damit zur Genesung der Patienten bei. Im Interesse der Patienten und ihrer Angehörigen versuchen wir deshalb, unter Berücksichtigung der aktuellen Arbeitsanforderungen, unsere Besuchszeiten so flexibel wie möglich zu gestalten."