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Neuigkeiten 2017

Chefarzt Thomas Beer mit einer kombinierten Gelenkprothese für Hüfte und Knie, dem sogenannten Oberschenkelkomplettersatz

Gelenkersatz: spezielle Verfahren für schwierige Bedingungen

Unfallchirurgie der Klinik Mallersdorf vereint knochensparende und stabile Lösungen

Knochensparend und dennoch stabil: so soll ein künstliches Gelenk idealerweise verankert sein.  Für Chefarzt Thomas Beer, Leiter der Unfallchirurgie an der Klinik Mallersdorf, stehen diese beiden Eigenschaften keineswegs im Widerspruch. Er hat die OP-Verfahren an der Klinik Mallersdorf dahingehend weiterentwickelt, dass so lange wie möglich die wertvolle Knochenmasse erhalten bleibt und auch dann wieder Stabilität geschaffen wird, wenn der Knochen einmal irreversibel geschädigt ist. Beispiele für solche Verfahren sind der Knochenaufbau mittels sogenanntem Impaction Grafting und der Oberschenkelkomplettersatz, ein kombiniertes Hüft- und Kniegelenk mit langem Verbindungsschaft.

„Hilfe zur Selbsthilfe" für den Knochen

An der Klinik Mallersdorf bieten Chefarzt Beer und sein Team für den Wechsel von Hüftgelenksprothesen das spezielle Knochenersatzverfahren namens Impaction Grafting an. Die Klinik ist damit eines der wenigen Zentren europaweit, die dieses Verfahren mit entsprechender Erfahrung durchführen. Der Mangel an intakter Knochensubstanz gehört zu den großen Herausforderungen bei der Verankerung von Wechsel- oder Revisionsprothesen. Damit das neue Hüftgelenk nach Entfernung der alten Prothese trotz starker Knochendefekte im Becken und Oberschenkel genügend Halt findet, arbeitet die Klinik Mallersdorf nach Möglichkeit mit speziell aufbereiteten und implantierten Knochenersatzmaterialien. Davon profitieren insbesondere jüngere Patienten, die im Laufe ihres weiteren Lebens voraussichtlich noch weitere Hüftprothesenwechsel benötigen werden. Angesichts der positiven Langzeitergebnisse lohnt sich diese aufwändige und anspruchsvolle Therapieform.

Ein Gelenkschaden kommt selten allein

Mit dem Oberschenkelkomplettersatz hingegen verbindet die Klinik Mallersdorf zwei gut etablierte OP-Verfahren, den Ersatz von Knie- und Hüftgelenk. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Revisionsoperation für beide Gelenke gleichzeitig. Implantiert wird ein künstlicher Oberschenkelknochen mit angegliedertem Hüft- und Kniegelenk: eine sogenannte Femurtotalprothese. Dass Hüft- und Kniegelenk gleichzeitig von krankhaftem Verschleiß (Arthrose) betroffen sind, ist gar nicht so selten. Viele Arthrosepatienten erhalten im Laufe ihres Lebens für beides einen Gelenkersatz. Ist der Oberschenkelknochen infolge früherer Kunstgelenke und zusätzlich durch Osteoporose, Bruch, Knochentumor oder eine Infektion geschwächt, finden herkömmliche Implantate darin keinen Halt. Mit dem Oberschenkelkomplettersatz schafft Chefarzt Beer wieder stabile Verhältnisse. Ein wichtiges Ziel ist es, Bettlägerigkeit mit all ihren lebensbedrohlichen Konsequenzen oder gar eine Amputation zu vermeiden. Die Patienten sollen ohne weitere Folgeoperationen auf Dauer gehfähig bleiben - eine wichtige Voraussetzung für das gesamte körperliche Wohl und die Lebensqualität.

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