Kreisklinik Mallersdorf
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Neuigkeiten 2017

Visite auf der unfallchirurgischen Station der Klinik Mallersdorf. Von links: der Patient Siegfried Paßreiter mit Leitendem Oberarzt Dr. Roland Koch, Assistenzarzt Wolfgang Ruhland und Chefarzt Thomas Beer, der dem Patienten Röntgenaufnahmen seiner operierten Sturzverletzung zeigt

Glatteis verursachte Hochbetrieb an den Kreiskliniken

Zahlreiche Sturzverletzungen versorgt, viele zusätzliche Operationen

Für das Personal der Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf gab es infolge des Glatteises Anfang Februar keinen freien Tag, denn helfende Hände wurde mehr denn je benötigt. Während Lehrer, Schüler im Landkreis daheimbleiben konnten und sogar die Industrie teilweise ihre Produktion heruntergefahren hat, gab es in der Notfallambulanz und im OP „doppelt und dreifach so viel zu tun wie sonst" blickt Chefarzt Thomas Beer von der Unfallchirurgie der Klinik Mallersdorf zurück. Schmerzhafte Sturzverletzungen bei katastrophalen Wegeverhältnissen: unter diesen Umständen war für zahlreiche Patienten die räumliche Nähe zum Heimatkrankenhaus vor Ort unschätzbar wertvoll. Besonders häufig waren laut Chefarzt Beer Verrenkungsbrüche der Schulter und des Sprunggelenks sowie Handgelenksbrüche, allesamt akute Notfälle.

„Diese Brüche waren durch die Wucht des Sturzes so stark verstellt, dass eine Operation nötig war." Am Dienstag verzeichnete Chefarzt Beer zehn zusätzliche Operationen und 50 zusätzliche Notfallpatienten, die in der Ambulanz versorgt wurden. Glücklicherweise erreichten vom Personal trotz der einen oder anderen Verspätung alle, die hierfür gebraucht wurden, rechtzeitig und wohlbehalten die Klinik. So konnte ein Team aus vier Ärzten in der Ambulanz und vier weiteren Ärzten im OP ohne Verzögerung die Patientenversorgung leisten. Bis nachts um 22 Uhr lief der OP-Betrieb. Auch im Laufe der ganzen Woche waren die Folgen des verhängnisvollen Dienstags noch an der Klinik zu spüren, auch auf der voll ausgelasteten unfallchirurgischen Station. Erste Entlassungen brachten um das Wochenende herum Entlastung.Auch an der Partnerklinik Bogen herrschte in der Unfallchirurgie wetterbedingt Hochkonjunktur. Am Dienstagnachmittag wurde eine Dreierserie von Handgelenksbrüchen operativ versorgt, dazu ebenfalls Sprunggelenksverletzungen und ausgerenkte Schultern. Leitender Oberarzt Dr. Raimund Bauer schildert, dass die Personalbesetzung durchaus eine Herausforderung war. Einige Mitarbeiter aus dem Bayerischen Wald konnten verkehrsbedingt nicht in die Arbeit kommen, was aber dank des Engagements der Kollegen vor Ort kompensiert wurde. „Nach kurzem Durchschnaufen gab es am Donnerstag sogar noch eine zweite Welle an Notfallpatienten, die mit Sturzfolgen zu uns kamen", blickt Dr. Bauer zurück.

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