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Hochwertige Hilfsmittel für die Palliativversorgung

Spenden lassen Wünsche für Schwerstkranke wahr werden – Spezialkissen und Lagerungshilfen erleichtern Patienten und Personal das Leben

Die zahlreichen Spenden der letzten Zeit an den Palliativmedizinischen Dienst der Klinik Mallersdorf haben die Anschaffung von hochwertigen Lagerungshilfsmitteln wie speziellen Lagerungsschlangen und -kissen sowie Gleittüchern zum kräftesparenden Umbetten ermöglicht.
„Eine wirklich sinnvolle Sache", findet Stationsleitung Carmen Utz „und es ist eine gute Gelegenheit, um Einblick zu geben, für was die Spenden beispielsweise verwendet werden." Ihre Stellvertretung Barbara Karl deutet auf ein Set kleinerer Kissen: „Einiges davon haben wir uns von der Intensivstation abgeschaut und auch für Palliativpatienten für gut befunden." In beiden Abteilungen spielen lange Bettlägerigkeit, hohe Hygieneanforderungen und einfache Handhabung eine wichtige Rolle. Dank der zusätzlichen Hilfsmittel können nun auch Palliativpatienten optimal druckentlastend auf hygienisch wischdesinzifierbaren, hautsympathischen Oberflächen gebettet und gelagert werden. Integriertes Filtermaterial und verschweißte Nähte halten zudem Krankheitserreger aus dem Memoryschaum bzw. Mikrofaservlies im Inneren fern.

Palliativ

Von links: Stationsleitung Carmen Utz, Bereichsleiter Christian Bräu und Stellvertretende Stationsleitung Barbara Karl freuen sich über die eingetroffenen Lagerungshilfsmittel für die Palliativpatienten.

Palliativ

Carmen Utz demonstriert mit der Lagerungsschlange die atementlastende Nestchenlagerung im Sitzen.

„So kann man es aushalten."
Die kleineren Spezialkissen sind ein guter Kompromiss zwischen den oft viel zu großen herkömmlichen und den ganz kleinen Hansikissen, schildern die Pflegekräfte weiter. Dass sich die Anschaffung langfristig lohnt, liege vor allem daran, dass die Kissen ohne Klumpenbildung formstabil bleiben. Dazu sind sie leicht und flexibel einsetzbar.

So lässt sich mit der Schlange problemlos eine Seitenlagerung, Nestchenlagerung oder atemunterstützende Lagerung, zum Beispiel im sog. Kutschersitz bewerkstelligen. Carmen Utz demonstriert spontan auf dem Sessel sitzend eine der Lagerungstechniken und bestätigt: „So kann man es aushalten."
Die Gleittücher dienen der einfachen und schonenden Umlagerung von Patienten. Das reißfeste Gewebe reduziert den Kraftaufwand für den Patiententransfer erheblich und erspart beiden Seiten unnötige Strapazen.

Weitere Pläne für Stationsausstattung und Fortbildungen
Die gut 800 Euro Investition in die erste Hilfsmittelbestellung bildet erst den Auftakt für ein ganzes Maßnahmenpaket zur kontinuierlichen Verbesserung der Palliativversorgung. Passend zu den neuen Kissen werden noch passende Bezüge bestellt. Außerdem steht der Umbau der Kleiderschränke durch eine bereits beauftragte Schreinerei an. Dadurch sollen zimmereigene Minikühlschränke und Regale für wohnliche Dekoration integriert werden. „Auch fachspezifische Fortbildungen können dank der Spenden großzügig für alle Interessierten im Team gewährt werden", stellt der pflegerische Bereichsleiter Christian Bräu in Aussicht. So starten beispielsweise drei weitere Pflegekräfte demnächst ihren Palliativ-Basiskurs, während andere ihren Palliative-Care-Auffrischungskurs belegen können. Darin widmen sie sich Spezialthemen wie Schmerzmanagement und der Begleitung von Demenzkranken im Sterbeprozess. „Wir freuen uns sehr, in all diesen wichtigen Bereichen für das Wohlbefinden der Patienten die langgehegten Wünsche umsetzen zu können und danken hierfür ganz herzlich allen Spendern", fasst Christian Bräu zusammen.