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Neues, Wichtiges und Seltenes aus einem Medizinjahr

Fallkonferenz der Gastroenterologie und Viszeralchirurgie der Klinik Mallersdorf

Neuigkeiten 2018

Von links: Assistenzarzt Stefan Christl, Chefärztin Dr. med. Claudia Schott und Chefärztin Annette Buchert.

"Einfache Krankheitszeichen" gibt es nicht, dafür aber vielfältige und komplexe Symptome, die entsprechend sorgfältig von allen erforderlichen Fachrichtungen untersucht und behandelt werden müssen: So lautete das Fazit der inzwischen fünften interdisziplinären Fallkonferenz der Inneren Medizin, Gastroenterologie und der Allgemein-, Viszeral- und minimal invasiven Chirurgie. Zu dieser hat am Mittwochabend, den 25. Juli, Chefärztin Dr. med. Claudia Schott von der Gastroenterologie der Klinik Mallersdorf ein interessiertes Fachpublikum im Klosterbräustüberl Mallersdorf begrüßt. Neben allgemeinen Themen standen mehrere interessante und lehrreiche Fallbeispiele auf dem Programm. Im Fokus stehen dabei dieses Mal der Magenkeim Helicobacter Pylori, Gallenleiden und andere Ursachen für Oberbauchschmerzen, Kropfoperationen und ein seltener Gallenstein-Durchbruch in den Dünndarm.

App für geeignetes Behandlungsschema

Für die Erkennung und Behandlung des weit verbreiteten und hartnäckigen Magenkeims hatte Dr. Schotts alles Wissenswerte aus den aktuellen gastroenterologischen Leitlinien anschaulich aufbereitet. Sie empfahl den versammelten Ärzten für die Wahl des optimalen Behandlungsschemas und zur Berücksichtigung von Antibiotikaresistenzen eine App ihrer Fachgesellschaft. Assistenzarzt Stefan Christl aus der internistischen Abteilung hatte keine Mühen gescheut, den vielfältigen Ursachen von Oberbauchschmerzen auf den Grund zu gehen und bezog ganz aktuelle universitäre Studienergebnisse in seinen Vortrag mit ein.

"So etwas sieht man nicht alle Tage."

Chefärztin Annette Buchert von der Allgemein-, Viszeral- und minimal invasiven Chirurgie berichtete von modernen Möglichkeiten für schonende Schilddrüsenoperationen, die an der Klinik Mallersdorf mit sehr positiven Ergebnissen zum Standard etabliert wurden. Zuletzt stellte die Viszeralchirurgin einen äußerst seltenen Fall vor, der ihr in ihrer ärztlichen Karriere nur zweimal begegnet ist: ein Gallenstein war in den Dünndarm durchgebrochen und hat dort einen Darmverschluss bewirkt. Auch dieser seltenen, aber doch möglichen Ursache müsse man sich bewusst sein.

Dr. Schott bedankte sich bei ihren Co-Referenten und den Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung, die bei einem gemeinsamen Imbiss ausklang. Die Tradition dieses praxisnahen fachlichen Austauschs planen die Gastroenterologie und Viszeralchirurgie auch im nächsten Jahr fortzusetzen.