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Schutz vor aktuellen Infektionskrankheiten

Personalfortbildung zum Thema Corona-Virus - Maßnahmen gegen neue und saisonale Erreger, Grippe, Noro & Co.

Neuigkeiten 2020

Von links: Hygienefachkraft in Weiterbildung Nicole Müller, Laborleitung Angelika Sigl, Chefarzt Dr. Werner Schmid (Innere Medizin, Kardiologie), Dr. Claudia Schott (Innere Medizin, Gastroenterologie, Rheumatologie), Assistenzarzt Philipp Bieramperl, hygienebeauftragter Arzt der Inneren Medizin.

Gegen die die derzeit saisonal gehäuft auftretenden Influenza- (Virusgrippe) und Noroviren wie auch gegen neuartige Erreger wie das Corona-Virus geht die Klinik Mallersdorf mit Aufklärung, Information und konkreten Maßnahmen vor.

So hielt Assistenzarzt Philipp Bieramperl, Hygienebeauftragter Arzt der Inneren Medizin am Mittwoch, den 29. Januar eine interne Fortbildung über die von Corona-Viren verursachten Erkrankungen SARS (Acute Respiratory Syndrome) und MERS (Middle East Respiratory Syndrome) sowie über das neuartige Coronavirus 2019-nCoV. Die Fortbildung war äußerst gut besucht und wurde aufmerksam von den Mitarbeitern verfolgt.

Im Fall von Verdacht auf das neue Corona-Virus befolgen die Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf die aktuelle RKI-Ablaufempfehlung und Hygienestandards. Diese werden allen Mitarbeitern zum jeweils tagesaktuellen Kenntnisstand als Dokumente zur Verfügung gestellt. Sie beinhalten auch, wie Abstriche gemacht und Proben entnommen werden, sowie an welches Referenzlabor diese zur Untersuchung eingeschickt werden. Bis die Diagnose steht, werden die Patienten isoliert. Die Behandlung erfolgt supportiv, also mit unterstützenden Maßnahmen, da eine ursächliche Behandlung derzeit nicht möglich ist. Die Erkrankten werden in Einzelzimmern mit Isolierstandard untergebracht. Eingehalten werden entsprechende Hygieneregeln, wie sie bei Erkrankten mit diversen anderen Erregern auch zum Einsatz kommen. Persönliche Schutzausrüstung für das medizinische Personal steht zur Verfügung. Besuche sollten minimiert werden und nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen.

Nicht allein wegen des Corona-Virus, sondern vor allem angesichts der aktuellen, weitaus größeren Gefahr durch saisonale Virusgrippe und Noroviren, besprach das Fachpersonal bei dieser Gelegenheit wie jedes Jahr konkrete Schutzmaßnahmen.

Beispielsweise wird die Zentrale Patientenaufnahme wieder als „Mundschutzbereich" für Personal, Patienten und Besucher ausgewiesen. Es wurde dafür sensibilisiert, im Patientengespräch ausreichend Abstand zu halten. Für das Untersuchungspersonal stehen zusätzlich Schutzbrillen zur Verfügung, die auch vor Noroviren schützen. So können weiterhin alle Untersuchungen direkt am Patient durchgeführt werden. Chefärztin Dr. Claudia Schott von der Inneren Medizin rät generell in der Grippezeit die Angehörigenbesuche auf eine möglichst kleine Personenzahl zu reduzieren. Wägelchen für Besucher mit Schutzmasken und Desinfektionsmittel werden gut sichtbar positioniert und mit Hinweisschildern und Anleitungen bestückt.