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Neuigkeiten 2020

Von links: Stellvertretende Landrätin Barbara Unger mit den Mitgliedern des Gäubodenfotoclubs Straubing Josef Brandl, Dr. Otto Heitzer, Wolfgang Wende, Rudolf Schmidt, Dr. Michael Schricker und Franz Glaser (Foto: Elisabeth Landinger).

Von Arzneipillen bis Zahnbürste - Alltägliches und Natur in Szene gesetzt

Gäubodenfotoclub Straubing präsentiert aktuelle Lieblingsaufnahmen seiner Mitglieder an der Klinik Mallersdorf

Für großes Interesse hat die Ausstellungseröffnung des Gäubodenfotoclubs Straubing an der Klinik Mallersdorf vergangenen Freitagabend gesorgt. Zahlreiche Fotografiebegeisterte aus nah und fern waren zur Vernissage erschienen. Stellvertretende Landrätin Barbara Unger hieß alle mit den besten Grüßen von Seiten des Landkreises, Kreistags und von Landrat Josef Laumer im Foyer willkommen. Ihr Lob galt den Fotoclubmitgliedern, die Eindrücke aus der Natur und dem alltäglichen Umfeld von ihrer schönsten Seite eingefangen haben und diese den Patienten, Besuchern und Mitarbeitern präsentieren.

"Aus diesen Anblicken können die Patienten Kraft schöpfen oder sich beim Betrachten auch einfach nur für einen Augenblick ablenken lassen von ihren Sorgen um die eigene Gesundheit", stellte sie fest. "Da zu dieser Jahreszeit Spaziergänge im Park oft nicht möglich sind, ergibt sich mit der Ausstellung ein weiterer Zeitvertreib im Innenraum." Sie dankte den kreativen Köpfen der Ausstellung Josef Brandl, Franz Glaser, Dr. Otto Heitzer, Rudolf Schmidt, Dr. Michael Schricker und Wolfgang Wende für ihre Mühen, eine Auswahl aus ihrem umfangreichen Schaffen für die Ausstellung aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen: "Es ist schön, wenn Menschen in ihrer wohlverdienten Freizeit einem Hobby nachgehen, an dem nicht nur sie selbst, sondern auch andere eine Freude haben." Der Ausstellung wünschte Unger "viel Erfolg und allen Betrachtern viele schöne und interessante Eindrücke beim Verweilen vor den Bildern".

Reizvolle Motive aus Nah und Fern

Im Namen des Gäubodenfotoclubs begrüßte Dr. Michael Schricker die Gäste. "Wir haben diesmal nicht ein spezielles Thema für unsere Ausstellung gewählt, sondern jeder sollte sein fotografisches Lieblingsspektrum der letzten Zeit zeigen", schilderte er. So hat Weltenbummler Wolfgang Wende zuletzt den hohen Norden bereits und faszinierende Einblicke in die Vulkan- und Eiswelt von Island, Spitzbergen und Grönland beigesteuert. "Ob er wohl mit dem Eisbären, den er so groß formatfüllend dargestellt und als 'Schmusebär' bezeichnet hat, wirklich geschmust hat?" überlegte Dr. Schricker augenzwinkernd. "Fragen Sie ihn selber."

Aus der näheren Umgebung, wie dem Breimbachtal bei Kirchroth präsentiert Josef Brandl reizvolle Pflanzen- und Insektenaufnahmen mit der Technik des Makro-Zangenblitzes.

Die anderen vier Fotografen, Franz Glaser, Dr. Otto Heitzer, Rudi Schmidt und Dr. Michael Schricker haben sich im letzten Jahr einem besonderen Teilbereich der Fotografie gewidmet: den Supermakros, auch Extrem-Makros genannt. Mit der Methode des sogenannten "Focus-Stacking" werden Einzelaufnahmen, die wegen der geringen Schärfentiefe schrittweise aufgenommen werden, mit einer speziellen Software zu einem Bild zusammengefügt. Den genauen Aufbau und Ablauf hierfür zeigte Dr. Schricker an einem Fototisch mit seiner eigenen Ausrüstung anhand einer winzigen Rosenblüte. "Ganz Kleines ganz groß darstellen mit unheimlichem Farb- und Detailreichtum könnte man es umschreiben", fasste Dr. Schricker zusammen. Dass der Fantasie dabei keine Grenzen gesetzt sind zeigten die ausgestellten Motive wie Blüten, Pflanzen, Samenkapseln, kleine Insekten wie Spinnen, Käfer, Heuschrecken, aber auch winzige Muscheln, Salzkristalle, Arzneipillen oder Borsten einer Zahnbürste. Wie viel Zeit, Know-How und Mühe in jeder einzelnen Aufnahme steckt, erklärten die Fotografen den Besuchern persönlich bei deren ausgiebiger Besichtigung der Ausstellung. "Eine schöne Aufnahme entschädigt einen aber auf jeden Fall", waren sich die Fotoclubmitglieder einig.

Gegenseitige Unterstützung beflügelt fotografisches Niveau

Auch die Fachkundigen im Publikum würdigten das "hohe fotografische Niveau der Ausstellung, für die sich die Klinik glücklich schätzen" könne. Diese Qualität und Kreativität komme dadurch zustande, dass sich die Mitglieder gegenseitig fachlich, technisch und im Digitalen unterstützen, erklärte Dr. Schricker.
Die Ausstellung des Gäubodenfotoclubs Straubing ist bis Ende März zu den Besuchszeiten der Klinik Mallersdorf täglich von 13.30 bis 19.00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. Alle Aufnahmen können auch erworben werden. Entsprechende Informationen dazu hängen in den Fluren mit aus und sind auch an der Rezeption hinterlegt.