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„Ein verbindender Mensch, der Bleibendes geschaffen hat“

Klinik Bogen dankt und verabschiedet Wilhelm Lindinger als Fördervereinsvorsitzenden

Von tiefer Wertschätzung und Dankbarkeit, aber auch schweren Herzen geprägt war das Abschiedstreffen der Klinik Bogen für den Fördervereinsvorsitzenden Wilhelm Lindinger, der sein Amt nach 13jährigem ehrenamtlichen Engagement niedergelegt hatte. Christian Schwarz, Vorstand der Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf, und Stefan Fuchs, Verwaltungsleiter der Klinik Bogen, stießen zur Feier mit Lindinger an und überreichten ihm einen Essensgutschein für sein Lieblingsrestaurant.

Schwarz würdigte den langjährigen Vorsitzenden als „verbindenden Menschen, der die Leute zusammenbringt". Lindinger habe im wahrsten Sinne des Wortes etwas Bleibendes für die Klinik Bogen geschaffen, unter anderem den Außenaufzug und die Pavillons im Klinikpark. „Ich hatte das Glück, dass wir in meiner Amtszeit so große Projekte nicht nur angehen, sondern auch fertigstellen konnten", blickte Lindinger zurück. Dass die Erfolge keineswegs nur Glück, sondern Resultat intensiven persönlichen und beharrlichen Engagements waren, bekräftigte Verwaltungsleiter Fuchs mit Blick auf „die positive Art, die Du überallhin mitbringst. Das überträgt sich auf alle und niemand kann mehr ‚Nein' sagen."

Neuigkeiten 2026

Kreiskliniken-Vorstand Christian Schwarz, der verabschiedete Fördervereinsvorsitzende Wilhelm Lindinger und Klinikverwaltungsleiter Stefan Fuchs (v. li.) (Foto: Elisabeth Landinger).

Gitarre gezückt, um Schüler zu bändigen

Menschen zu begeistern vermochte Wilhelm Lindinger schon seit seiner Zeit als Grundschullehrer in Bogen ab 1972. Er schilderte seine Methode, die damals 48 Schüler umfassende sechste Klasse zu bändigen, indem er kurzerhand seine Gitarre zückte: „Dann wurden plötzlich alle mucksmäuschenstill und neugierig, was für ein Lied denn nun kommen wird." Lindingers Karriere verlief steil bis zum Leiter des Schulamtes in Deggendorf und verantwortlicher Tätigkeit in der Regierung von Niederbayern.

Polyglott unterwegs

Seine geistige Frische und Fähigkeit, menschliche Verbindungen zu knüpfen und pflegen, schöpfte er nicht nur aus dem Beruf, sondern auch aus seinem bis heute anhaltenden ehrenamtlichen Engagement in Vereinen und Chören sowie aus seinen Fremdsprachenkenntnissen. Russisch hatte Lindinger schon in der Schule gelernt und weiter gepflegt bei der Integration russischsprachiger Schüler sowie in Chor- und Gesprächsrunden. Seine Tochter lebt in Irland, was ihm bei gegenseitigen Besuchen auch seinen Bezug zur englischen Sprache lebendig hält.

Den Fördervereinsvorsitz der Klinik Bogen hatte Lindinger von 2012 bis 2025 inne. Ob Spendensammlung, Mitgliederwerbung, Gesundheitsabende, Tag der offenen Tür oder Kuscheltiersprechstunden - er war stets in vorderster Reihe des Vereins- und Kliniklebens aktiv und dort nicht wegzudenken.

„Etwas zurückgeben für die gute Behandlung"

Der Klinik und dem Förderverein bleibt Lindinger weiterhin als Beirat verbunden. „Ich muss gestehen, dass ich mich richtig in die Klinik Bogen verliebt habe, weil hier die Patienten nicht nur ärztlich so kompetent versorgt werden, sondern auch pflegerisch viel Zuwendung erfahren, wie es sonst kaum noch zu finden ist", stellte er zum Abschied fest. Sein Engagement ergab sich aus der Motivation, für die selbst erlebte gute Behandlung und Pflege etwas zurückgeben zu wollen. Hierfür dankten ihm Vorstand und Verwaltungsleiter mit den besten Wünschen und in Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen. Einstimmig mit viel Dankbarkeit und als große Ehre bezeichneten die Versammelten auch die Tatsache, dass Bogens erste Bürgermeisterin Andrea Probst für den Vorsitz gewonnen werden konnte.