Kunst zur Befreiung des Geistes
Franz Hlinka stellt erneut in der Klinik Bogen aus
Die Klinik Bogen lädt seit Mitte Juli zu einer besonderen künstlerischen Entdeckungsreise ein: Der Straubinger Künstler Franz Hlinka präsentiert in den Fluren im Erdgeschoß für drei Monate seine lebendigen, farbenfrohen Acrylgemälde. Zudem verwendet Hlinka auch ausgefallene Materialien wie Erde, Asche, Rost und Sumpfkalk für die Kreation der Bilder. Seine Werke schaffen eine Oase der Freiheit und Inspiration im Klinikalltag und zeigen, dass Kunst keine Grenzen kennt.
Für Hlinka ist es eine Rückkehr an den Ort seines künstlerischen Auftakts: Bereits vor zwei Jahren feierte er in der Klinik Bogen sein erfolgreiches Ausstellungsdebüt. Der in Straubing geborene Künstler, der nach seiner beruflichen Laufbahn als Bankkaufmann und Betriebswirt zu seiner Passion des Malens zurückgekehrt ist, hat seitdem eine dynamische Entwicklung hinter sich. Inzwischen ist er Mitglied der Gemeinschaft bildender Künstler in Straubing und blickt bereits auf die Teilnahme an mehreren Ausstellungen der Künstlergemeinschaft zurück, darunter die renommierte Winterausstellung im Salzstadel. „Ein lang gehegter Traum, mehr Menschen mit meiner Kunst zu erreichen, wird wahr", so der Künstler.
Von seinem insgesamt inzwischen rund 300 abstrakte Bilder auf Leinwand umfassenden Gesamtwerk trägt bewusst kein Bild einen Titel. Nach Hlinkas Philosophie soll Kunst ein Raum der Freiheit sein – ohne die Last der Interpretation. Die farbenprächtigen Bilder strahlen Freude und Frieden aus und sprechen direkt die Emotionen an.
Zur Ausstellungseröffnung begrüßte die Vorsitzende des Fördervereins der Klinik, Andrea Probst, den Künstler herzlich. Sie hob hervor, wie sehr sie es schätze, dass Hlinka bereits zum wiederholten Mal mit einer vollständig neuen Werkauswahl nach Bogen komme. Dass der Künstler dieses Mal rund 30 neue Bilder präsentiere, sei angesichts dieses Umfangs besonders bemerkenswert.
Ein besonderer Dank galt Hlinkas Engagement für den Förderverein: Er stellt einen Teil des Verkaufserlöses seiner Werke dem Förderverein der Klinik Bogen zur Verfügung und unterstützt damit dessen wichtige Arbeit für ein patienten- und mitarbeiterfreundliches Krankenhaus.
Die ausgestellten Bilder sind von Juli bis Ende September im Erdgeschoß der Klinik Bogen zu den regulären Besuchszeiten zwischen 13 und 19 Uhr für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich und stehen auch zum Verkauf. Dabei spendet der Künstler 20 Prozent des Verkaufserlöses dem Förderverein der Klinik Bogen. Interessierte können sich an der Rezeption oder beim Künstler selbst per E-Mail an bzw. unter den vor Ort ausliegenden Kontaktdaten melden.








