Kreisklinik Bogen
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    „menschlich und kompetent“

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    „Herzlich willkommen.“

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Medizin zum Anfassen, Gesundheitswissen zum Mitnehmen

Reger Andrang beim Tag der offenen Tür an der Klinik Bogen - Motto: „Wir sind für Euch da.“

Wenn bei strahlendem Frühlingswetter mehrere Hunderte Menschen an die Klinik Bogen kommen, muss nicht unbedingt ein Katastrophenfall wie im Frühjahr 2020 der Grund dafür sein. Für den regen Andrang von Jung bis Alt am vergangenen Sonntagnachmittag hat vielmehr ein positiver Anlass gesorgt: der Tag der offenen Tür, bei dem sich die verschiedenen Abteilungen und Bereiche vorgestellt und ihr Leistungsspektrum präsentiert haben. Bereits auf dem Vorplatz zog ein Rettungswagen des BRK viele Neugierige an, während im Eingangsbereich die Programmzettel regen Absatz fanden. Die Rezeption und Patientenaufnahme informierten über Organspende, die Deutsche Herzstiftung e. V., vertreten von der ehrenamtlichen Botschafterin Elke Mehr, über Herzgesundheit. Auch der Förderverein der Klinik stellte seine Arbeit vor und konnte einige Unterstützer gewinnen.


Besonders gefragt waren die praxisnahen Einblicke

In der Interdisziplinären Notaufnahme veranschaulichte Chefärztin Susanne Konrad die Erstversorgung eines internistischen Notfalls im Schockraum. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, selbst Vitalparameter an der Puppe und sich selbst zu messen. In der Endoskopie gewährte Chefarzt Dr. med. Mathias Grohmann mit seinem Team interaktive Einblicke in moderne Untersuchungsmethoden von der Bergung verschluckter Fremdkörper über die Darmkrebsvorsorge bis hin zur Diagnostik und Therapie vielfältiger Erkrankungen des Verdauungstraktes.


Beweglichkeit für Körper und Geist trainieren
Übungen zur Mobilisierung für operierte und internistische Patienten, darunter auch eine Gangschule zum Mitmachen, präsentierte die Abteilung für Physiotherapie.
Dr. med. Thomas Etti, M.B.A., von der Interdisziplinären Notaufnahme warb in seinem Vortrag für den bewussten Perspektivwechsel im Alltag, um die körperliche und geistige Beweglichkeit bis ins hohe Alter zu erhalten. „Einfach mal von der anderen Seite aufs Fahrrad steigen oder mit der nicht-dominanten Hand Zähneputzen", riet Dr. Etti. Das trainiere auf hochwirksame Weise Gehirn, Koordination und den gesamten Körper. Eben solche Geschicklichkeit konnten die Besucher am OP-Trainer auf die Probe stellen: Ein moderner Laparoskopieturm zur minimalinvasiven Bauchchirurgie zählte zu den Besuchermagneten, ebenso die Gelenkimplantate, Instrumente und Geräte, die das OP-Team vorstellte.


Ausstattung und Fachwissen für Grenzsituationen
Die Anästhesie und Intensivmedizin unter der Leitung der Chefärzte Dr. med. Markus Kestler und Dr. med. Martin Krivacek erklärte einen vollständig ausgestatteten Narkoseplatz, moderne Technik wie ein Videolaryngoskop zum schonenden Einführen eines Beatmungsschlauches und eine Videobrille zur Entspannung und Ablenkung bei Regionalanästhesien. Im Aufwachraum fand ein Intensivplatz mit Beatmungs- und Dialysemöglichkeiten große Beachtung. Zudem hatten Interessierte die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in der Laienreanimation an einer High-Tech-Übungspuppe aufzufrischen. „Was, so tief?" war wiederholt zu vernehmen, als die Pflegekräfte dazu aufforderten, den künstlichen Brustkorb fünf bis sechs Zentimeter einzudrücken. Auch kleine Gäste zwischen vier und acht Jahren näherten sich spielerisch dem Thema Erste Hilfe bei den Pflasterpass-Kursen der Lehrkraft für Pflegeberufe und zertifizierten -Dozentin Tanja Mahnken und Pflegedienstleitung Silvia Huber.


Kürzere Klinikaufenthalte dank moderner OP-Verfahren
Das gegenüberliegende MVZ Minavis öffnete ebenfalls seine Türen. Chefarzt Dr. med. Torsten Brückner informierte unter anderem über Gallensteine, Hernien und Hämorrhoidalleiden mit Fokus auf modernen OP-Verfahren, die zu weniger Schmerzen und kürzeren Krankenhausaufenthalten führen.
Vorstand Christian Schwarz und seine Stellvertretung Nannette Baumann zeigten sich froh, die Veranstaltung trotz aller offenen Fragen infolge der Krankenhausreform durchgeführt zu haben. „Wir sind einfach für Euch da. Das wollten wir heute zeigen", brachte Schwarz das Motto des Events auf den Punkt. „Es geht auf jeden Fall weiter mit der Klinik Bogen", betonten auch die Fördervereinsverantwortlichen um die Vorsitzende Andrea Probst am Infostand. Dass hierfür Wandlungsfähigkeit und Kreativität erforderlich sind, bezweifelte keiner, ebenso wenig, dass gerade diese Ressourcen in der Klinik Bogen reichlich vorhanden sind - besonders nach all den Einblicken in die Arbeit vor Ort.