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Zwischen Druck und Ausdruck: Junge Kunst stellt große Fragen

Ausstellung des Veit-Höser-Gymnasiums in der Klinik Bogen zeigt kreative Perspektiven auf Menschenrechte und gesellschaftliches Miteinander

In der Klinik Bogen wird Kunst zum Gesprächsanlass: Schülerinnen und Schüler des Veit-Höser-Gymnasiums präsentieren dort eine vielfältige Ausstellung, die im Rahmen des Kunstunterrichts der Lehrkräfte Christian Kellner und Carolin Schwarzhuber entstanden ist. Die gezeigten Arbeiten der Jahrgangsstufen 5 bis 13 spiegeln nicht nur die kreative Bandbreite der jungen Künstlerinnen und Künstler wider, sondern laden auch dazu ein, über das gesellschaftliche Miteinander nachzudenken. Zur Ausstellungseröffnung kamen die beiden Lehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern vergangenen Donnerstag vor Ort an die Klinik Bogen. Die Fördervereinsvorsitzende Andrea Probst und die Mitarbeiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Caroline Hlinka-Chod, die selbst einst am VHG den Kunst-Leistungskurs absolviert hat, hießen die Abordnung willkommen und dankten für das kreative Engagement.

Neuigkeiten 2026

Andrea Probst, 1. Vorsitzende der Freunde und Förderer der Klinik Bogen e. V., Lehrkraft Carolin Schwarzhuber, Simon Schuster, Eva Gierl, Lena Altschäffl, Luisa Lehner, Jana Hilmer und Lehrkraft Christian Kellner (von links) - Foto: Caroline Hlinka-Chod.

Druckgrafik als lebendige Tradition am VHG

Eine besondere Rolle spielt bei den ausgestellten Werken die schulische Tradition des druckgrafischen Arbeitens. So sind auch in diesem Jahr zahlreiche kolorierte und mehrfarbige Linoldrucke zu sehen, vor allem in den Beiträgen zum Europäischen Wettbewerb. Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?" setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Menschenrechte auseinander. In ihren Werken beleuchten sie unterschiedliche Facetten, die für viele von ihnen auch eine persönliche Bedeutung haben.

Die Unterstufe nähert sich dem Thema auf fantasievolle Weise: Farben und Formen lassen grundlegende Rechte lebendig werden. Auch bekannte Märchen findet man überraschend neu interpretiert auf Papier gebannt. So wird etwa Aschenputtels Geschichte in die Gegenwart übertragen, indem nicht mehr der Prinz, sondern die Polizei eingreift, und Rapunzels Turm verwandelt sich in eine Spielplatzkulisse. Auf schwarzem Tonpapier gestaltete Arbeiten sorgen zusätzlich für eindrucksvolle Farbkontraste und besondere Leuchtkraft.

Prägende Themen, Fantasie und Können

In der Mittelstufe steht unter dem Leitgedanken „Hier bin ich Mensch – hier darf ich's sein!" die persönliche Freiheit im Fokus. Ob der Fall der Berliner Mauer oder Themen wie Schulbildung und Meinungsfreiheit: Die Jugendlichen verdeutlichen, dass Menschenrechte den Alltag prägen und keineswegs abstrakt sind. Ihre Werke veranschaulichen diese Einsicht anhand konkreter, greifbarer Beispiele.
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 präsentieren zudem Zeichnungen, in denen sie Objekte in einer an den Kubismus angelehnten Weise verfremden und so ihr gestalterisches Können unter Beweis stellen. Komplettiert wird die Ausstellung durch farbenfrohe Fantasiewelten der fünften Klassen sowie atmosphärische Landschaftsdarstellungen einer zehnten Klasse, die in unterschiedliche Bildwelten entführen.

Die Ausstellung des Veit-Höser-Gymnasiums befindet sich im Erdgeschoss der Klinik Bogen ist noch bis zur Jahresmitte täglich zwischen 13 und 19 Uhr zu den Besuchszeiten auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Interessierte haben zudem die Möglichkeit, ausgestellte Werke zu erwerben. Der Erlös aus den Bildverkäufen kommt vollständig den beteiligten Schülerinnen und Schülern zugute.