
500 Euro für den Palliativmedizinischen Dienst
Spende von Erwin Kammermeier für die Versorgung unheilbar Erkrankter an der Klinik Mallersdorf
Wie wertvoll eine wohnortnahe Krankenhausversorgung für unheilbar Erkrankte mit Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige sein kann, hat Erwin Kammermeier aus Geiselhöring im eigenen Familienkreis an der Klinik Mallersdorf erlebt. Aus Dankbarkeit und Wertschätzung dafür, dass sich das Haus mit seinem Palliativmedizinischen Dienst und eigenem Stationsbereich speziell hierfür stark gemacht hat, hat Kammermeier den Klinik- und Abteilungsverantwortlichen am Mittwochvormittag eine Spende in Höhe von 500 Euro überreicht.
Verwaltungsleiter Bernhard Fürst und die Palliativfachkräfte dankten hierfür, präsentierten den freundlich ausgestalteten Stationsbereich und berichteten von ihrer Arbeit. Leitender Oberarzt Dr. med. Jürgen Ippenberger blickte auf die Tradition der Klinik Mallersdorf zurück, in welcher der Palliativgedanke seit jeher verwurzelt ist. Mit der Zulassung für einen palliativmedizinischen Dienst im Haus sei dieser nun fest im Spektrum verankert, „doch leider spiegelt sich die hohe Wertschätzung der Bevölkerung dafür nicht in der Vergütung von Seiten der Krankenkassen bzw. der Politik wider", bedauerte der Leitende Palliativmediziner. Umso mehr freue man sich über Spenden von Privatpersonen und Firmen sowie über die bewegenden Worte und Karten von Angehörigen, von denen Stationsleitung Carmen Utz zu berichten wusste: „Da kriag i jed's Moi wieder Ganserlhaut." Verwaltungsleiter Bernhard Fürst bestätigte als Ansprechpartner für Feedback, wie viel Dankbarkeit die Betroffenen in ihren schweren Schicksalsschlägen gegenüber der Klinik zum Ausdruck bringen. Klinikseelsorgerin Schwester M. Johanna Haugeneder, die Patienten und Angehörigen in ihren schwersten Stunden Beistand leistet, schloss sich dem Dank mit den Worten an: „Das ist mal ein schöner Anlass und nicht selbstverständlich."









