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Experten informieren über Knie-, Hüft- und Handchirurgie

Vortragsabend des Klinikfördervereins in Langquaid stößt auf großes Interesse – Mediziner erklären moderne Operations- und Genesungsverfahren

Zu einem Informationsabend über moderne Behandlungswege in der Orthopädie und Unfallchirurgie hat der Förderverein der Klinik Mallersdorf am vergangenen Donnerstag in die VHS Langquaid eingeladen. Zahlreiche interessierte Bürger nutzten die Gelegenheit, um sich bei drei Oberärzten der Klinik Mallersdorf, die auch im angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentrum MVZ Gelenk- & Unfallchirurgie tätig sind, aus erster Hand zu informieren. Dr. med. Christian Risse, zweiter stellvertretender Vorsitzender begrüßte das Publikum und die Refrenten im Namen des Fördervereins.

Im ersten Vortrag des Abends widmete sich Ahmed Samy Elhammady, M. Sc. (Univ. Benha), M.D., Ärztlicher Leiter des MVZ, dem weitverbreiteten Kniegelenkverschleiß. Der Experte erläuterte verständlich die typischen Symptome sowie die Ursachen von Arthrose. Dabei betonte er, dass die Medizin heute ein breites Spektrum bietet: Neben klassischen konservativen Behandlungen wie Physiotherapie oder gezielter Schmerztherapie stellte er moderne operative Eingriffe vor, die dann zum Einsatz kommen, wenn der Gelenkverschleiß bereits weit fortgeschritten ist.

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Stehend links: Ahmed Samy Elhammady, M. Sc. (Univ. Benha), M.D., Ärztlicher Leiter des MVZ Gelenk- & Unfallchirurgie Mallersdorf-Pfaffenberg, bei seinem Vortrag; rechts: Leitender Oberarzt Wolfgang Ruhland, Klinik Mallersdorf (Foto: Dr. med. Christian Risse)

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Leitender Oberarzt Wolfgang Ruhland bei seinem Vortrag über Kniegelenkersatz und schnelle Genesung nach einer Gelenkersatz-OP (Foto: Dr. med. Christian Risse).

Anschließend lenkte der Leitende Oberarzt Wolfgang Ruhland den Blick auf den Hüftgelenkersatz. Er präsentierte dem Publikum muskelschonende, minimalinvasive Operationsverfahren. Diese Techniken schonen das umliegende Gewebe und verringern den Blutverlust. In diesem Zusammenhang erklärte Ruhland auch das sogenannte „Fast-Track-Konzept". Dieses interdisziplinäre Behandlungsschema sorgt durch eine optimierte Vorbereitung und frühe Mobilisation dafür, dass Patienten nach dem Einsetzen eines künstlichen Gelenks eine spürbar schnellere und schmerzärmere Genesung erleben.

Den Abschluss des medizinischen Themenbogens bildete der Vortrag von Oberarzt Dr. med. Christoph Stradtmann. Er widmete sich ganz seinem Spezialgebiet, der Handchirurgie. Dr. Stradtmann gab Einblicke in die komplexen und filigranen Strukturen der Hand und zeigte auf, wie präzise chirurgische Eingriffe die Beweglichkeit und Lebensqualität bei Verletzungen oder Verschleißerscheinungen wiederherstellen können.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Besucher die Gelegenheit, den Referenten persönliche Fragen zu stellen.

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Oberarzt Dr. med. Christoph Stradtmann bei seinem Vortrag über Handchirurgie (Foto: Dr. med. Christian Risse).