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Unser Auszubildender Pedram berichtet

Einblick in die 3jährige Ausbildung zum Pflegefachmann: "Freude an vielfältiger Arbeit mit Menschen"

Neuigkeiten 2023

Ein Beispiel, dass sich die Pflegeausbildung nicht nur für den Berufseinstieg, sondern auch für eine berufliche Veränderung eignet, ist der 35jährige Pedram Eskandari an der Klinik Mallersdorf. Pedram hat zuvor im Iran eine Ausbildung zum Tierarzthelfer und Medizinisch-technischen Laborassistenten gemacht. Der Wunsch, verstärkt mit Menschen zusammenzuarbeiten, hat ihn dazu motiviert, sich für die 3jährige Pflegeausbildung an der Klinik Mallersdorf zu bewerben. Inzwischen befindet sich Pedram im dritten Lehrjahr und berichtet von seinen Eindrücken.

Wie bist Du darauf gekommen, die 3jährige Pflegeausbildung zu machen?

Pedram: Ich habe im Iran meine erste Ausbildung und in Straubing einen Deutschkurs gemacht. Zuvor habe ich im Veterinäramt im Büro gearbeitet, habe dann aber in Deutschland eine andere Ausbildung gesucht, bei der man mehr Kontakt mit Menschen hat.

Mit der neuen generalistischen Pflegeausbildung hat man viel Auswahl, wo man arbeiten kann. Eine Bekannte von mir hat mir die Klinik Mallersdorf empfohlen, wo ich mich für die Ausbildung beworben habe.

Was gefällt Dir an der Klinik Mallersdorf als Einsatzort besonders?

Pedram: Die intensive Arbeit in allen Bereichen ist sehr interessant, besonders in der Urologie.
Alle sind sehr nett und hilfsbereit. Wenn man eine Frage hat, wird man nie allein gelassen. Jeder Einsatz war schön, manchmal wegen der vielfältigen Krankheitsbilder, manchmal wegen des tollen Teams.

In welchen Bereichen arbeitest Du aktuell und was gehört sonst noch dazu?

Pedram: Ich arbeite auf Station 31 der Klinik Mallersdorf mit den Hauptfachrichtungen Urologie und Chirurgie, habe aber auch schon viele Einsätze gemacht, zum Beispiel in der Pädiatrie und bei ambulanten Pflegediensten. Dazwischen habe ich Blockunterricht im Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe in Vilsbiburg. Während man im ersten Jahr noch alles unter Anleitung gemacht hat, darf ich jetzt im dritten Lehrjahr auch schon viel selbständig arbeiten und lernen.

Was macht Dir beim derzeitigen Einsatz am meisten Spaß?

Pedram: Man bekommt aus der Arbeit ein positives Gefühl zurück. Es gibt viele Tätigkeiten, die die Pflegekräfte eigenständig und unabhängig vom Arzt machen können. Das stärkt das Selbstbewusstsein. Mir gefällt die vielfältige Arbeit und dass nicht jede Behandlung bei jedem Patienten gleich funktioniert. Bei den Fortbildungen und regelmäßigen Anleitungen geht es nicht nur um pflegerische und medizinische Themen. Auch Menschlichkeit und ethisches Verhalten stehen im Zentrum.

Welche Eigenschaften sollte man für die Pflegeausbildung mitbringen?

Pedram: Man sollte ein kommunikativer Mensch mit Verständnis und Interesse an medizinischen Themen sein. Es geht um Menschenleben, da muss man analytisch denken und reagieren. Besonders für Unfall- oder Notfallsituationen sollte man stressresistent sein.

Würdest Du Menschen mit bestimmten Ängsten vom Pflegeberuf abraten?

Pedram: Es gibt wenige Nachteile, aber viele Vorteile. Man wird immer langsam herangeführt. Sogar die Angst vor Blut oder Nadeln kann man in der Ausbildung überwinden.