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Mehr Pflegeauszubildende für die Intensivpflege gewinnen

Bereichsleiter Christian Bräu unterzeichnet mit Staatsminister Klaus Holetschek eine gemeinsame Absichtserklärung

Die Klinik Mallersdorf engagiert sich verstärkt für die Integration von Einsätzen auf der Intensivstation in die Pflegeausbildung. Auf Einladung des Bayerischen Staatsministeriums war Bereichsleiter Christian Bräu am 29. November in der Münchener Resizenz, um mit Staatsminister Klaus Holetschek und weiteren Klinikvertreter*innen eine gemeinsame Absichtserklärung zu unterzeichnen, welche das Vorhaben besiegelte.

Darin wird festgehalten, dass die aktuellen Herausforderungen des bestehenden Fachkräftemangels auch in der (Intensiv-)Pflege und der damit einhergehenden Arbeitsverdichtung nur gelingen könne, wenn verstärkt Pflegeauszubildende für die Intensivstationen gewonnen werden.

Neben der Vorstellung des Aufgabenspektrums im Pflegeberuf sei auch eine „Willkommenskultur" wichtig, um die Einarbeitung und Praxisanleitung auf den Intensivstationen mit den einzelnen Berufsgruppen zu planen.

Neuigkeiten 2022

Staatsminister Klaus Holetschek mit Bereichsleiter Christian Bräu (r.) und der unterzeichneten Urkunde.

Dazu beabsichtigen die Unterzeichnenden der Erklärung - vorbehaltlich der Möglichkeit vor Ort - den Auszubildenden bereits in der generalistischen Pflegeausbildung die Möglichkeit zu eröffnen, die Intensivpflege vom „Schnuppereinsatz" mit bis zu 160 Stunden bis hin zum Vertiefungseinsatz mit bis zu 500 Stunden kennenzulernen, um so die Attraktivität der Intensivpflege zu steigern und pflegerischen Nachwuchs zu gewinnen.

Die Unterzeichnenden erklärten daher, dass sie

  • sich gemeinsam dafür einsetzen, generalistischen Pflegeauszubildenden praktische Einsätze in der Intensivpflege zur Verfügung zu stellen und diese im Benehmen mit den Berufsfachschulen für Pflege zu pla-nen. Sie bemühen sich nachhaltig Auszubildende für eine entsprechende Weiterbildung in der Intensivpflege nach Abschluss der Ausbildung zu begeistern.
  • die Intensivpflege in der Pflegeausbildung bewerben und darauf hinwirken, den praktischen Einsatz in der Intensivpflege attraktiv zu gestalten.
  • auf die Sicherstellung der Praxisanleitung entsprechend der gesetzlichen Vorgaben der generalistischen Pflegeausbildung zur Schaffung von attraktiven Rahmenbedingungen u.a. auch für Wiedereinsteiger*innen hinwirken.
  • nicht nur einrichtungsbezogen, sondern auch trägerübergreifend sich für eine vollständige Nutzung der Ausbildungskapazitäten einsetzen und diese fördern. Sie bemühen sich hierbei um eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit der Berufsfachschule für Pflege.