Kreisklinik Mallersdorf
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Regionalkonferenz der Klinikseelsorger an der Klinik Mallersdorf

Gemeinsamer Erfahrungsaustausch, Besichtigung der Intensivstation im Neubau

Wenn Sitzungsteilnehmer trotz weiter Anfahrtsstrecken freiwillig zwei Stunden länger als geplant bleiben, waren die besprochenen Themen offenbar hochrelevant und der Bedarf nach dem Erfahrungsaustausch groß - so auch beim Treffen der Klinikseelsorger an der Klinik Mallersdorf, das vergangenen Montagnachmittag stattgefunden und bis in die Abendstunden gedauert hat. Die teilnehmenden Klinikseelsorger stammten aus Mallersdorf, Regensburg, Deggendorf, Eggenfelden, Straubing, Landshut und Mainkofen.
Die Mallersdorfer Klinikseelsorgerin Schwester M. Johanna Haugeneder und Klinikverwaltungsleiter Bernhard Fürst hießen die Besucher an der Klinik Mallersdorf willkommen, wofür sich Pfarrer Dr. Christoph Seidl, Beauftragter für die Krankenhausseelsorge im Bistum Regensburg, im Namen der Gäste bedankte. Er merkte an, dass es gar nicht mehr selbstverständlich sei, dass wie in Mallersdorf eine eigene Stelle für die Klinikseelsorge etabliert sei.

Aktuelle Herausforderungen der Klinikseelsorge

Die Besuchsrunde begann mit einer Besichtigung die Räumlichkeiten, beginnend im Obergeschoß in der Klinikkapelle mit einem gemeinsamen Lied und Gebet. Schwester Johanna erklärte die dortige Darstellung von Jesus am Kreuz mit offenen Händen als Symbol der Hingabe, die im Gegensatz zum leidenden Christus die göttliche Liebe betone. Aus ihrer eigenen 25jährigen Klinikseelsorge am Standort berichtete Schwester Johanna von den zunehmenden Herausforderungen, in Zeiten der immer kürzeren Liegezeiten und des Priestermangels jederzeit jemanden zur Spendung der Sakramente zu organisieren.
Der Blick aus dem dritten Obergeschoß bot zudem eine Übersicht über den 2024 eröffneten Neubau mit modernem OP-Trakt und Interdisziplinärer Intensivstation. Verwaltungsleiter Fürst erklärte den durch die Entfernung zu anderen Kliniken bedingten Status des 145-Betten-Hauses als bedarfsnotwendig, was eine gewisse Standortsicherheit und finanzielle Unterstützung in Form eines Sicherstellungszuschlages mit sich bringt.

Dasein auch bei Grenzerfahrungen auf der Intensivstation

„Überall ähnlich und doch immer ein wenig anders", stellten die Gäste beim Gang durch den weitläufigen Neubau fest, wo sie der Ärztliche Leiter der Interdisziplinären Intensivstation Dr. med. Gerhard Villing mit dem Intensivpflegeteam empfing. „Wenn gerade eine Reanimation läuft, kommen wir natürlich nicht rein", hatte Schwester Johanna vorab angemerkt, doch Dr. Villing entgegnete lächelnd: „Gerade dann könnten wir Sie gut brauchen." Kritisch Erkrankte werden in der Mallersdorfer Intensivstation von einem routinierten Stationsteam mit modernster Technik versorgt. Die unmittelbare Nähe zum OP sowie ebenerdige Anbindung an Notaufnahme, Schockraum, CT und Röntgen haben sich als Vorteil gegenüber der vorherigen Lage der Intensivstation im ersten Stock bewährt. „Für die aktuell betriebenen sechs Betten sind wir personell sehr gut aufgestellt", stellte Dr. Villing fest, „wobei weitere Kräfte für eine Ausweitung auf neun Betten noch willkommen wären". Mit der aktiven Förderung von Fort- und Weiterbildung sowie seit 2024 auch wieder einer eigenen Berufsfachschule für Pflege im benachbarten Ortsteil Pfaffenberg sorgt die Klinik Mallersdorf aktiv für Fachkräftenachwuchs, schilderte Bernhard Fürst.
Einen Gesamtüberblick über die Klinik verschaffte Fürst den Besuchern im Konferenzraum bei einer Vorstellung der Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf mit ihren beiden Klinikstandorten der Akutversorgung, drei Medizinischen Versorgungszentren und einer Berufsfachschule für Pflege. Bis in die Abendstunden saßen die Klinikseelsorger beisammen und widmeten sich dem intensiven Erfahrungsaustausch über ihren Dienst an Menschen in Extremsituationen des Lebens.