Kreisklinik Bogen
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Fachgespräch Notarztversorgung mit Staatsminister Joachim Herrmann

Lösungsstrategien für schwer zu besetzende Dienste, Verantwortung und Engagement von Notärzt*innen und Kliniken refinanzieren

Die Klinik Bogen war am Montag, den 28. November auf Initiative von MdL Josef Zellmeier Gastgeber für ein Fachgespräch mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, Akteuren des regionalen Gesundheits- und Rettungswesens sowie aus der Politik.

„Die Notarztversorgung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst und ist ein vielschichtiges System, an dem zahlreiche Akteure zusammenwirken", betonte Herrmann. „Ein persönlicher Austausch zu diesem Thema ist mir daher auch persönlich ein besonders wichtiges Anliegen."

Leitender Oberarzt Andreas Pöschl, selbst erfahrener Notarzt, und seine Mitstreiter schilderten, wie die Abdeckung der Notarztdienste 365 Tage im Jahr rund um die Uhr zeitweise nur mit großem persönlichen Einsatz und spontanem Einspringen aus der Freizeit heraus lückenlos gesichert werden kann.

Die Kliniken werden zudem mit immer mehr Verantwortung zur Besetzung von notärztlichen Dienstzeiten betraut ohne entsprechende Refinanzierung hierfür.

Angeregt diskutiert wurden im gemeinsamen Gespräch unter anderem

  • eine bessere Honorierung langer Bereitschaftsdienste im ländlichen Raum - für Notärzte wie für Kliniken, die diese Dienste besetzen müssen,
  • Erfahrungen bei der Zusammenlegung der Rufnummern 116 117 und der 112
  • ein je nach Region individueller Ermessensspielraum, ob Notärzte auch direkt von zu Hause aus zu Einsätzen fahren können,
  • ein Modellprojekt aus Regensburg, bei dem Notfallsanitäter bei mutmaßlich weniger schwerwiegenden Einsätzen einen Notarzt bedarfsweise nachfordern,
  • die Entwicklungen im Bereich Telenotarzt

Die konstruktive Runde macht Hoffnung auf ebenso fruchtbare Folgegespräche und auf eine gute Weiterentwicklung des Notarztwesens insgesamt.

Die Klinik Bogen dankt allen Beteiligten für den Besuch, den offenen Dialog und die erarbeiteten Lösungsvorschläge, die Staatsmister Herrmann auch schriftlich überreicht wurden.