Kreisklinik Mallersdorf
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    „menschlich und kompetent“

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    Klinik Mallersdorf
Allgemeinchirurgie

Die Chefärztinnen (v. l.) Dr. Claudia Schott (Innere Medizin, Gastroenterologie) und Annette Buchert (Allgemein-, Viszeral- und minimal invasive Chirurgie) mit dem DOC-Zertifikat.

Darmkrebs: gute Prognose bei Komplettentfernung

Langjährige Erfahrung und zertifizierte Behandlungsqualität in der Gastroenterologie und Viszeralchirurgie

Ein traditionsreiches Spezialgebiet an der Klinik Mallersdorf bildet die Erkennung, Behandlung und Nachsorge von Tumoren im Bauchraum, also Krebserkrankungen des Magens und Darms, der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Am Beispiel Darmkrebs wird besonders deutlich, wie vor Ort ein Netzwerk aus Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen eng zusammenarbeitet. Gemeinsames Ziel ist es, trotz der vielfältigen Herausforderungen einer Tumorerkrankung für Patienten nach neuestem Wissensstand eine bestmögliche Prognose zu erzielen.

Die Innere Medizin/Gastroenterologie leistet dabei die komplette Diagnostik mittels Darmspiegelung, Abtragung von Polypen, also potenzieller Darmkrebsvorstufen, das sogenannte „Staging", die Bestimmung des Krankheitsstadiums, sowie konservative Behandlungen mit Chemotherapie. Der therapeutische Goldstandard besteht jedoch in der operativen Entfernung erkrankter Darmabschnitte, idealerweise in minimal invasiver Bauchspiegelungstechnik. Hierauf hat sich die Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und minimal invasive Chirurgie unter der Leitung von Chefärztin Annette Buchert spezialisiert.

Seit 2010 nimmt die Klinik Mallersdorf unter Federführung der Viszeralchirurgin an der Qualitätssicherung des Westdeutschen Darm-Centrums teil. Indem sie ihre vollumfänglichen Qualitätsdaten für Darmkrebsdiagnostik-, therapie und -nachsorge an die Tochtergesellschaft des Deutschen Onkologie Centrums (DOC) übermittelt, stellt sich die Klinik einem fortlaufenden und transparenten Qualitätsvergleich mit rund hundert Zentren im deutschsprachigen Raum. Das DOC hat der Klinik Mallersdorf seit Beginn ihrer Teilnahme 2010 durchgehend eine extern und unabhängig überprüfte Ergebnisqualität bescheinigt. Die Ergebnisse belegen, dass auch an einer kleineren Klinik entsprechende fachliche Expertise gegeben ist, um nach aktuellsten Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften auf hohem Niveau zu arbeiten. „Kurze Wege bei der Kooperation der Fachabteilungen und eine intensive persönliche Patientenbetreuung tragen ebenfalls zur Ergebnisqualität bei", erklärt sich Chefärztin Buchert die erfreulichen Resultate. „Die Chirurgie bildet für die Patienten mit der Gastroenterologie, Anästhesie und Intensivmedizin ein eingespieltes Team."

Jedoch ist es mit der körperlichen Untersuchung und Behandlung bei einer Krebserkrankung nicht getan. „Für die psychoonkologische Begleitung steht unseren Patienten die Diplom-Psychologin Katrin Kaniß zur Seite", fügt die Chefärztin hinzu. „Als wohnortnahe Klinik haben wir zudem den Vorteil, dass Patienten aus der Region aufbauende Angehörigenbesuche empfangen können. Die seelische Zusatzbelastung, für eine Darmkrebsoperation auf sich gestellt in ein weit entferntes Zentrum reisen zu müssen, bleibt ihnen somit erspart."

Darmkrebs

Darmkrebs ist mit deutschlandweit jährlich rund 60 000 Neuerkrankungen zwar häufig, aber in vielerlei Hinsicht auch nach jahrzehntelanger Forschung sehr anspruchsvoll in der Diagnostik und Therapie. Die Krankheit ist komplexer als die meisten chirurgisch behandelbaren Erkrankungen, jedoch im Gegensatz zu einer Vielzahl an verbreiteten Krebsleiden im Frühstadium komplett heilbar. Bestes Mittel zur Früherkennung ist die Vorsorgedarmspiegelung. Zu den wichtigsten Pfeilern der modernen Darmkrebstherapie zählt die Chirurgie. Entfernt wird der vom Tumor betroffene Darmabschnitt, sowie eventuelle Metastasen, die zugehörigen Lymphknoten und eine Sicherheitszone rund um das erkrankte Gebiet. Damit soll verhindert werden, dass sich einzelne unsichtbare Krebszellen im angrenzenden Gewebe später wieder ausbreiten können. Der Eingriff wird heute in der Regel minimal-invasiv und ohne künstlichen Darmausgang durchgeführt.